Sprache: de | en | fr | nl | Anfahrt | Kontakt | Newsletter
Energiewende

Umweltzone Ruhrgebiet

Seit 1. Januar 2012 gibt es im Ruhrgebiet eine große zusammenhängende Umweltzone

Übersichtskarte der Umweltzone Ruhrgebiet (Seite 90)

Seit 15. Oktober 2011 ist der Luftreinhalteplan für das Ruhrgebiet in Kraft. Er besteht aus den drei Teilplänen:

Teilplan West (Regierungsbezirk Düsseldorf) mit den Städten Duisburg, Essen, Mülheim/ Ruhr, Oberhausen

Teilplan Nord (Regierungsbezirk Münster) mit den Städten Bottrop, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel

Teilplan Ost (Regierungsbezirk Arnsberg) mit den Städten Herne, Bochum, Dortmund

Danach wurde zum 1. Januar 2012 im Ruhrgebiet eine einzige große zusammenhängende Umweltzone eingerichtet.

Seit dem 1. Juli 2014 dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone fahren.

Die Plaketten werden von AU-Werkstätten, Prüfstellen (TÜV, DEKRA) und Kfz-Zulassungsstellen ausgegeben. Es genügt die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (früher: Kfz-Schein).


Unter bestimmten Voraussetzungen können Betriebe auf Antrag eine Ausnahme erhalten:

Ausnahmegenehmigung für bestimmte Fahrtzwecke/aus sozialen oder kraftfahrzeugbezogenen Gründen, zum Beispiel:

  • Fahrten zum Erhalt und zur Reparatur von technischen Anlagen, zur Behebung von Gebäudeschäden einschließlich der Beseitigung von Wasser-, Gas- und Elektroschäden;
  • Fahrten für die Belieferung und Entsorgung von Baustellen, die Warenanlieferung zu Produktionsbetrieben und Versand von Gütern aus der Produktion, inkl. Werkverkehr, wenn Alternativen nicht zur Verfügung stehen
  • Sonderkraftfahrzeuge mit hohen Anschaffungs- bzw. Umrüstkosten und geringen Fahrleistungen innerhalb der Umweltzone (darunter z.B. auch Werkstattfahrzeuge von Handwerksbetrieben);
  • besondere Härtefälle;

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Das Kfz wurde vor dem 1. Januar 2008 auf den Halter / das Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger zugelassen.
  • Das Kfz ist nicht nachrüstungsfähig.
  • Dem Halter steht für den beantragten Fahrzweck kein anderes auf ihn zugelassenes durchfahrtberechtigtes Fahrzeug zur Verfügung.
  • Eine Ersatzbeschaffung ist wirtschaftlich nicht zumutbar.

Von Fahrverboten ausgenommen bleiben weiterhin unter anderem:

  • Mobile Maschinen, Geräte (z. B. Gabelstapler, Kompressoren usw.), Arbeitsmaschinen (z. B. selbstfahrende Maschinen für den Straßenbau, Fahrzeuge mit Hebebühne)
  • Fahrzeuge mit Sonderrecht nach § 35 StVO (Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen und durch weiß-rot-weiße Warneinrichtungen gekennzeichnet sind dürfen zur Abwicklung eines öffentlichen Auftrags eingesetzt werden.)
  • Kfz mit rotem Händlerkennzeichen beginnend mit der Erkennungsnummer "06", Kurzkennzeichnen, beginnend mit der Erkennungsnummer "04", Versuchs- und Erprobungsfahrzeuge

Die genauen Ausnahmeregelungen im Wortlaut finden Sie auf den Seiten 102ff des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet Teilplan West (pdf-Datei).

Weitere Informationen und Antragsformulare erhalten Sie auf den Internetseiten der Städte
Duisburg  
Essen  
Oberhausen  
Mülheim an der Ruhr


Ausnahmen im Rahmen der Fuhrparkregelung für Nutzfahrzeuge und Reisebusse ab Schadstoffklasse 2 (rote Plakette):

Ist das Fahrzeug, für das eine Ausnahmegenehmigung beantragt wird, vor dem 1. Januar 2008 auf den Halter/das Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger zugelassen, kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, wenn im Fuhrpark eine bestimmte Anzahl von Nutzfahrzeugen/Reisebussen (Ausgleichsfahrzeuge) vorhanden ist, die die Umweltzone befahren dürfen.

Bis 31. Dezember 2014 gilt:

  • Für jeweils zwei Nutzfahrzeuge mit grüner Plakette im Fuhrpark darf ein Nutzfahrzeug mit roter oder gelber Plakette fahren.

Ab 1. Januar 2015 gilt:

  • Für jeweils drei Nutzfahrzeuge mit grüner Plakette im Fuhrpark darf ein Nutzfahrzeug mit gelber oder roter Plakette fahren.

Die Ausnahmegenehmigung ist auf max. ein Jahr befristet. Sie kann erneut beantragt werden (veränderte Bedingungen!).

Die Fuhrparkregelung läuft zum 31. Dezember 2015 aus.
Siehe auch Ziffer 2 auf den Seiten 106f des Luftreinhalteplans Teilplan West .


Ab 1. Juli 2014 (grüne Umweltzone) gilt u.a.:
Vom Verkehrsverbot in den Umweltzonen werden u.a. befreit: Pkw, Nutzfahrzeuge (Kraftfahrzeuge der Klasse N1, N2 und N3), Reisebusse und ausländische Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette) gemäß Anhang 2 Nr. 3 Abs. a - h der 35. BImSchV, d.h. Abgasstufe Euro 3.

Voraussetzungen:
Technisch keine Nachrüstung möglich und vor dem 01.01.2008 auf den Fahrzeughalter/das Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger zugelassen. Die Nichtnachrüstbarkeit mit einem handelsüblichen Partikelminderungssystem des Fahrzeugs der Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette) zur Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette) ist durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen einer Technischen Prüfstelle zu bestätigen. Der Nachweis ist bei jeder Fahrt in der Umweltzone mitzuführen und im ruhenden Verkehr sichtbar hinter der Windschutzscheibe auszulegen.

Nützliche Links:
Stadt Duisburg
Stadt Essen
Stadt Oberhausen
Stadt Mülheim an der Ruhr  
www.umwelt.nrw.de/umwelt/  
www.besser-autokaufen.de/transporterkaufberatung.html  
www.feinstaubplakette.de

Ansprechpartner

Andrea Raddatz
Abteilungsleiter/in

Tel. 0211 8795-340
andrea.raddatz@hwk-duesseldorf.deE-Mail
andrea.raddatz@hwk-duesseldorf.de

Seite aktualisiert am 21. Juli 2014online seit 26. Oktober 2011

Seite empfehlen

Um diese Seite jemandem weiter zu empfehlen, füllen Sie bitte dieses Formular aus:

 
 

* Pflichtfeld

Kundenlogin

image_logo
Startercenter
bistech
werbemittel
Hilfe | Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss | Kontakt | Anfahrt | Newsletter | © Handwerkskammer Düsseldorf 2011 - 2014