Das spricht für die Meisterschule
17 gute Gründe für die Meisterprüfung im Handwerk

1. Wer Führungsverantwortung übernehmen und ein höheres Einkommen erzielen möchte, braucht die Meisterqualifikation. Das belegen diese Zahlen:
Von den Befragten haben vier Jahre nach der Meisterprüfung
- 87% mehr Verantwortung
- 60% ein höheres Einkommen
- 42% eine interessante Tätigkeit
- 26% bessere Aufstiegsmöglichkeiten
(Befragung vier Jahre nach der Prüfung unter Meisterabsolventen der Kammer Düsseldorf)
2. Handwerksmeister/innen sind flexibel und haben gelernt, sich an neue Arbeitsbedingungen anzupassen. Das schützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit.
3. Handwerksmeister/innen haben Biss. Das haben sie während des Besuchs der Meisterschule - oft über lange Zeit in Abendlehrgängen - unter Beweis gestellt. Durchhaltevermögen macht sich stets bezahlt.
4. Handwerksmeister/innen haben gelernt, einen Betrieb selbständig und mit Erfolg zu führen. Eine wirtschaftliche Existenz ohne diese Kenntnisse aufzubauen ist wie ein Blindflug ohne Radar.
5. Meisterbetriebe gehen deutlich seltener in die Insolvenz als andere Betriebe.
6. Existenzgründer/innen mit Meisterbrief bekommen eher die nötigen Bankkredite als unqualifizierte Gründer.
7. Handwerksmeister/innen haben einen Vorsprung an Wissen und Können, weil sie auf neutrale, nicht produktbezogene Informationen aufbauen können. Das bewährt sich am Markt und im Kontakt mit Kunden.
8. Wer sich auskennt, kann interessante Nischen nutzen. Die Meisterqualifikation bedeutet technisches Können auch im Detail.
9. Der Meisterbrief ist ein Markenzeichen für Qualität. Nur wer wirklich Meister ist, darf mit dem Titel auf Briefbögen, Visitenkarten, Servicefahrzeugen etc. werben.
10. Meister/innen bilden qualitativ hochwertig aus; sie können deshalb die qualifizierteren Lehrlinge ausbilden und sich einen leistungsfähigen und motivierten Nachwuchs heranbilden.
11. Meister/innen genießen bei den Mitarbeitern im Betrieb ein höheres Ansehen und verfügen deshalb über eine höhere Autorität.
12. Handwerksmeister/innen haben die Berechtigung, auch ohne Abitur an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule zu studieren (z.B. Lehramt für Berufsschulen, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau, Versorgungstechnik, Design, Kraftfahrzeugtechnik, Bauingenieurwesen, Holztechnik etc.).
13. Handwerksmeister/innen können sich zur geprüften Betriebswirtin/zum geprüften Betriebswirt im Handwerk fortbilden und damit den höchsten Kammerabschluss für betriebswirtschaftlich-unternehmerische Profis erreichen.
14. Meisterschüler/innen werden finanziell gefördert: Das Meister-BaFöG bietet günstige Darlehen zur Finanzierung der Schulungskosten und evtl. des Lebensunterhalts. Bei einer Existenzgründung kann nochmals bis zu 75% des Restdarlehens erlassen werden.
15. Der Meistertitel hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft - nicht bloß im Fußball.
16. Der Meisterbrief im Handwerk ist und bleibt ein wichtiges persönliches Qualifikationszertifikat, das in Zukunft seinen Wert behält. Denn in einer globalen Wirtschaft brauchen alle mehr und nicht etwa weniger Qualifikation.
17. Dieser Gesamtwertigkeit trägt auch die Bundesregierung Rechnung, indem sie im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) den Meistertitel als ingesamt gleichrangig mit dem akademischen Bachelor-Abschluss einstuft.
Deshalb: Besuchen Sie die Meisterschule und "machen" Sie den Meister im Handwerk.
Das Bildungszentrum der Handwerkskammer hilft Ihnen bei der Vorbereitung und Planung.
online seit 13. Jun 2011, aktualisiert am 04. Mai 2012
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