Vorteile des Modulsystems
Meisterschulen
Schulung und Prüfung in abgeschlossenen Modulen
Viele Teilnehmer/-innen wollen sich lieber in einzelnen Etappen ihrem Ziel nähern. Die wachsende Stofffülle und die Ausweitung der Stundenzahlen machen den Wunsch nach Teilprüfungen verständlich.
Schulungsbeginn unmittelbar nach der Gesellenprüfung
Sowohl die Module Fachpraxis und Fachtheorie als auch die Module Fachkauffrau/mann (HWK) und Ausbildereignung können Sie bereits unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung absolvieren. Das Modulsystem versetzt Sie somit in die Lage, ohne Zeitverzögerung Ihren beruflichen Aufstieg zu beginnen.
Ortsnahe Schulung in den Teilen Fachkauffrau/mann und Ausbildereignung
Durch die berufsübergreifende Organisationsform können Sie an diesen Modulen betriebs- und wohnortsnah im gesamten Kammerbezirk teilnehmen.
Direkte Umsetzung des gewonnenen Wissens im Betrieb
Zunehmend wichtiger wird die Frage, welche Qualifikationen junge Handwerker/-innen in welcher beruflichen Verwendungssituation benötigen. Gesellen/-innen sind häufig als Ausbildende Fachkräfte oder Ausbildungsbeauftragte tätig. Wenn Sie auf dem Wege zum Handwerksmeister die Ausbildereignungsprüfung bestehen, zahlt sich das für Sie wie auch für die betriebliche Ausbildung und Menschenführung aus.
Der überwiegende Teil der Handwerksbetriebe, so das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung, hält eine kombinierte gewerblichkaufmännische Qualifikation für wünschenswert. Die Ausbildung Fachkauffrau/mann (HWK) entspricht dieser Vorstellung und ist ebenfalls ein anerkannter Baustein für die Meisterprüfung.
Finanzielle Entlastung
Trotz des Meister-BAföGs ist die staatliche Förderung für den Einzelnen häufig nicht ausreichend. Das Modulsystem bietet die Möglichkeit, die entstehenden Kosten auf einen längeren Zeitraum zu verteilen.
Steuerliche Entlastung
Die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die sonstigen Kosten zur Meisterschulung wie Materialien, Lehrunterlagen, Fahrtkosten usw. gelten steuerlich als Werbungskosten. Diese können Sie im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen.
Weitere Vorteile
Die einzelnen, erfolgreich bestandenen Prüfungen privilegieren noch nicht zu Rechten, die an die vollständige Meisterprüfung geknüpft sind. Sie stellen jedoch auch für sich genommen berufliche Aufstiegsmerkmale dar, die Sie in Ihrer Qualifikation als Handwerksgeselle/in herausheben und Ihnen einen größeren Stellenwert am Arbeitsmarkt verleihen. Darüber hinaus zeigt die Praxis der Erwachsenenfortbildung, dass die kontinuierliche Weiterbildung Ihre Erfolgsaussichten auf den Abschluss als Meister erheblich steigern - schließlich bleiben Sie ja im Lern- und Prüfungstraining.
Fortbildung für kaufmännische Führungskräfte im Handwerk
Die Module Fachkauffrau/mann (HWK) und Ausbildung der Ausbilder stehen auch allen Lehrgangsinteressenten offen, die nicht die Meisterprüfung ablegen wollen oder können. Der Abschluss einer beruflichen Erstausbildung ist allerdings notwendig. Gerade für Bürokaufleute und kaufmännische Führungskräfte erschließen sich so neue Qualifizierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.Besonders gut geeignet sind diese Module auch für Frauen, die in verantwortlicher Position im Handwerksbetrieb arbeiten.Mit den bestandenen Prüfungen können Sie die Akademie des Handwerks mit dem Ziel Betriebswirt/in (HWK) besuchen.
Seite aktualisiert am 14. Dezember 2012, online seit 14. Oktober 2011
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