Die Fachverbände und Kreishandwerkerschaften stellen die wichtigsten Partner für die Verbreitung des Infomanagers dar. Auf ihrem Internetauftritt kann der Infomanager als ein interessantes Dienstleistungsangebot für die kleinen und mittelständischen Mitgliedsbetriebe präsentiert werden. 

Das Projekt „Gesundes Handwerk“ erhofft sich, dass die Handwerksunternehmer einen leichteren und vorbehaltloseren Einstieg in das Thema schaffen, wenn die nötigen Instrumente von der eigenen Interessenvertretung angeboten und empfohlen werden. 

Die bisherigen Erfahrungen in Erprobungsbetrieben ermutigen uns, Ihnen die Aufnahme dieser Web-Seiten in Ihren eigenen Internet-Auftritt zu empfehlen.

Im folgenden finden Sie Hinweise, die für die Nutzung und das technische Handling der Internet-Plattform dienlich sind:

 

 

Die Systemvoraussetzungen

 
 

Der Internetauftritt

 
 

Die Bearbeitung mit Front-Page

 
 

Wichtige Partner für die Bearbeitung und Pflege

 
 

Die inhaltliche Bearbeitung

 
 

Marketing: die Bewerbung der Plattform

 
 

Pflege und Optimierung der Internet-Plattform

 
 

Die Pinnwand

 

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Die Systemvoraussetzungen

Welche Hardware Voraussetzungen gibt es?

  • IBM kompatibler PC

  • 486er Prozessor

  • VGA-Graphik-Karte

  • mindestens 16 MB RAM (Arbeitsspeicher)

  • 20 MB Festplattenspeicher für Programm und abgelegte Daten

Als Betriebssystem benötigen Sie Windows 3.11 oder höher.

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Der Internetauftritt

Wie bekommt man eine eigene Homepage?

Neben einem Internetzugang benötigen Sie Speicherplatz auf einem Server, der kontinuierlich online ist, d.h. kontinuierlich für alle Internetnutzer verfügbar ist. Falls kein solcher Internet- oder Web-Server vorhanden ist, wenden Sie sich an einen Anbieter (Provider), der Ihnen den Speicherplatz zur Verfügung stellt. Die meisten Anbieter, die Ihnen einen Internetzugang (Gateways) zur Verfügung stellen, stellen Ihnen schon Speicherplatz in begrenztem Umfang zur Verfügung. Wenn das aber nur 10 MB sind, müssen Sie zusätzlichen Speicherplatz mieten, denn der Infomanager benötigt 20 MB.

Wie stellt man die erstellten Dokumente auf diese Homepage?

Der Provider gibt dem Nutzer die Zugangsdaten (Passwort, Nutzername). Mittels eines FTP Programms (File-Transfer-Protocol) können die Daten auf den Server des Providers gespielt werden.

Wie kann man die Homepage mit einem Passwort sichern?

Die Passwort-Abfrage erfolgt über ein sogenanntes Skript. Sie können sich das Skript von einem Dienstleister erstellen lassen oder Sie nutzen den HTML-Editor in Frontpage, der auch die Funktion "Passwortabfrage" anbietet.

 

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Die Bearbeitung mit Front-Page

Der Basismanager ist mit Microsoft Frontpage erstellt worden und kann mit jedem HTML-Editor bearbeitet werden.

Bei der Bearbeitung mit Frontpage ist folgendes zu beachten:

Bei Textänderungen sollten Sie den vorhandenen Text markieren und durch neuen Text ersetzen. Sollte dabei die Formatierung verloren gehen, formatieren Sie ihn mit Hilfe der Formatvorlagen neu. Dies funktioniert genau wie bei Word.

Sollten Sie Texte aus Word in Front Page einfügen und die gewünschte Formatierung erscheint nicht, so entfernen Sie die Formatierung unter dem Menüpunkt "Format/Formatierung entfernen". In vielen Fällen überlagern nämlich alte Formatierungen das gewünschte Formatergebnis.

Beachten Sie immer den Aufbau in Form von Tabellen. Wollen Sie mehr Text eintragen, fügen Sie immer eine neue Zeile ein, um eine saubere Formatierung beizubehalten.

 

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Wichtige Partner für die Bearbeitung und Pflege

Gründen Sie für die Bearbeitung und Pflege der Internett-Plattform einen Facharbeitskreis und verständigen Sie sich mit Ihren Partnern über die Zusammenarbeit und die Zuständigkeiten.

Das im Projekt "Gesundes Handwerk in NRW" erstellten Produkt, der Infomanager, ist als eine Rohfassung zu verstehen. Rohfassung bedeutet, dass dieser Infomanager zwar universell für nahezu jedes Handwerk verwendet werden kann, aber verschiedenen Gewerken auch besser angepasst werden kann. Es existiert zunächst ein Baukasten Gesamthandwerk, der Basismanager. Dieser Basismanager sollte von einem gewerklichen Facharbeitskreis überarbeitet werden. Der erste Schritt der Zusammenarbeit besteht also in der Bildung eines Facharbeitskreises.

Der Facharbeitskreis sollte in der Minimalzusammensetzung mit Vertretern des Fachverbands oder der Kreishandwerkerschaft, der zuständigen Berufsgenossenschaft und des Staatlichen Amts für Arbeitsschutz (StAfA) besetzt sein, kann darüber hinaus aber auch Vertreter der IKK, der Handwerkskammer oder der Innung aufnehmen. 

Die Mitglieder dieses Arbeitskreises formulieren den Basismanager durch Auswahl, Ergänzung und Konkretisierung in eine gewerkespezifische Handlungshilfe um. Dieses Verfahren ist erprobt worden. Der Bearbeitungsaufwand hat sich in erträglichen Bahnen bewegt.

Die Aufgabenverteilung kann folgendermaßen aussehen. Der Fachverband übernimmt die redaktionelle Federführung und die beteiligten Vertreter der Berufsgenossenschaft und des StAfA haben nur beratende Funktion. In diesem Fall werden Redaktionssitzungen nicht notwendig sein, weil man der Berufsgenossenschaft und dem StAfA immer eine aktuelle Fassung per E-Mail oder per Post mit der Bitte zusenden kann, Verbesserungsvorschläge einzufügen. Sollte doch eine Sitzung aller Beteiligten des Facharbeitskreises notwendig sein, kann diese vom Fachverband einberufen werden.

 

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Die inhaltliche Bearbeitung

Der Basismanager behandelt zwanzig Themen, die für die meisten Gewerke wichtig sind. Er ist mit diesen Themen an keinem bestimmten Gewerk orientiert. Manche seiner Module sind nicht für jedes Gewerk notwendig, wie z.B. das Modul Gerüste für das Augenoptiker Handwerk. Für andere Gewerke benötigt man vielleicht noch ein zusätzliches Thema, wie z.B. das Thema Hautschutz für das Frisörhandwerk.

Betrachten Sie zuerst die Module des Basismanagers in bezug auf seine inhaltliche Passgenauigkeit zu dem entsprechenden Gewerk. Sollten Inhalte nicht relevant sein, nehmen Sie diese heraus und erstellen Sie möglicherweise neue Inhalte.

Orientieren Sie sich bei der Neuformulierung an der vorgegebenen, erprobten Form. die Fragehaltung in der Unternehmerinformation dient dazu, den Adressaten zum Nachdenken zu veranlassen. Der Einsatz des Hilfsverbums "muss" sollte vermieden werden. Der Text versucht demonstrativ die normative Ebene zu verlassen und einen partnerschaftlichen Gestus zu vermitteln.

 

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Marketing: die Bewerbung der Plattform

Die Veröffentlichung des fertiggestellten Infomanagers ist als CD, als Broschüre und in Form des Internetauftrittes denkbar. Der Internetauftritt wurde vom Projektteam bevorzugt, weil er die preisgünstigste Alternative darstellt, die sich zudem am einfachsten aktualisieren lässt. 

Die Bewerbung der Plattform kann zum einen über die verbandseigenen Informationsblätter erfolgen. Darüber hinaus können Sie die Plattform auf einer CD anbieten oder eine attraktive Broschüre erstellen. Es ist auch zu empfehlen, Betriebe direkt zu informieren. Außerdem kann man Innungen, Berater und Handwerkspresse informieren und als Multiplikatoren nutzen. 

 

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Pflege und Optimierung der Internet-Plattform

Die Pflege der Homepage ist von äußerster Wichtigkeit, denn Veröffentlichungen im Internet sind in erster Linie wegen ihrer Aktualität gefragt. Längere Zeit vernachlässigte Seiten schlägt der Benutzer direkt wieder zu. Es ist daher anzuraten, regelmäßige Pflegeintervalle festzulegen.

Weiterhin ist parallel zur betrieblichen Anwendung eine Überarbeitung sinnvoll, wenn von der Anwenderseite Vorschläge für Verbesserungen gegeben werden.

 

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Die Pinnwand

Überlegen Sie sich, ob Sie die Pin-Wand auf der Plattform lassen wollen, oder ob Sie sie herunternehmen. Sie dient als Forum für Interessierte und erlaubt den Austausch der Internettplattformbesucher. Manchmal landen auch unsachgemäße Beiträge auf einer Pin-Wand, wie z.B. unerwünschte politische Äußerungen. Die Pinnwand muss gepflegt werden. Dies stellt einen hohen Arbeitsaufwand dar, weil sie in festen Intervallen eingesehen werden muss. Darüber hinaus müssen die gestellten Fragen beantwortet werden. Diese Arbeit kann nur von jemandem erfüllt werden, der die notwendige Kompetenz besitzt.

 

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