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Was dafür spricht, die Meisterprüfung abzulegen...
| 1. Wer Führungsverantwortung übernehmen und ein höheres Einkommen erzielen möchte, braucht die Meisterqualifikation. Das belegen diese Zahlen: Von den Befragten haben vier Jahre nach der Meisterprüfung - 87% mehr Verantwortung
- 60% ein höheres Einkommen
- 42% eine interessante Tätigkeit
- 26% bessere Aufstiegsmöglichkeiten
(Befragung vier Jahre nach der Prüfung unter Meisterabsolventen der Kammer Düsseldorf)
2. Handwerksmeister sind flexibel und haben gelernt, sich an neue Arbeitsbedingungen anzupassen. Das schützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit.
3. Handwerksmeister haben Biss. Das haben sie während des Besuchs der Meisterschule - oft über lange Zeit in Abendlehrgängen - unter Beweis gestellt. Durchhaltevermögen macht sich stets bezahlt.
4. Handwerksmeister haben gelernt, einen Betrieb selbständig und mit Erfolg zu führen. Eine wirtschaftliche Existenz ohne diese Kenntnisse aufzubauen ist wie ein Blindflug ohne Radar.
5. Meisterbetriebe gehen deutlich seltener in die Insolvenz als andere Betriebe.
6. Existenzgründer mit Meisterbrief bekommen eher die nötigen Bankkredite als unqualifizierte Gründer.
7. Handwerksmeister haben einen Vorsprung an Wissen und Können, weil sie auf neutrale, nicht produktebezogene Informationen aufbauen können. Das bewährt sich am Markt und im Kontakt mit Kunden.
8. Wer sich auskennt, kann interessante Nischen nutzen. Die Meisterqualifikation bedeutet technisches Können auch im Detail.
9. Der Meisterbrief ist ein Markenzeichen für Qualität. Nur wer wirklich Meister ist, darf mit dem Titel auf Briefbögen, Visitenkarten, Servicefahrzeugen etc. werben.
10. Meister bilden qualitativ hochwertig aus; sie können deshalb die qualifizierteren Lehrlinge ausbilden und sich einen leistungsfähigen und motivierten Nachwuchs heranbilden.
11.Meister genießen bei den Mitarbeitern im Betrieb ein höheres Ansehen und verfügen deshalb über eine höhere Autorität.
12. Handwerksmeister haben in NRW die Berechtigung auch ohne Abitur an einer Fachhochschule zu studieren (Z.B. Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau, Versorgungstechnik, Design, Kraftfahrzeugtechnik, Bauingenieurwesen, Holztechnik etc.).
13. Handwerksmeister können sich in der Akademie des Handwerks zum Betriebswirt im Handwerk fortbilden und damit betriebswirtschatliche Profis in ihrem Fach werden.
14. Meisterschüler werden finanziell gefördert: Das Meister BaFöG bietet günstige Darlehen zur Finanzierung der Schulungskosten und evtl. des Lebensunterhalts. Bei einer Existenzgründung kann nochmals bis zu 75% des Restdarlehns erlassen werden.
15. Der Meistertitel hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft - nicht bloß im Fußball.
16. Der Meisterbrief im Handwerk ist und bleibt ein wichtiges persönliches Qualifikationszertifikat, das in Zukunft seinen Wert behält. Denn in einer globalen Wirtschaft brauchen alle mehr und nicht etwa weniger Qualifikation.
Deshalb: Besuchen Sie die Meisterschule und "machen" Sie den Meister im Handwerk.
Das Bildungszentrum der Handwerkskammer hilft Ihnen bei der Vorbereitung und Planung. |
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Maria Römling
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Sigrid Lisson
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