 |
>> Startseite > Presse > Pressemitteilung 16/2010
|
Pressemitteilung Nr. 16/2010 vom 13.04.2010
Landeszentrale für politische Bildung und Handwerkskammer Düsseldorf eröffnen Plakat-Ausstellung "Vorbild Meister!" Landesintegrationsminister Armin Laschet: „Erfolg in dieser Gesellschaft auch unter widrigen Bedingungen möglich“ – Präsident Schulhoff: "Typisch Handwerk, das Chancen eröffnet"
Die Landeszentrale für politische Bildung und die Handwerkskammer Düsseldorf stellen ab Dienstag in der Düsseldorfer Georg-Schulhoff-Realschule eine Serie markanter Portraitfotografien von ungewöhnlichen Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsbereich Handwerk aus. Die mit Textangaben über den jeweiligen Karriereweg zu Meisterinnen bzw. Meistern ihres Fachs angereicherten Plakate stellen Biografien voller Brüche und unerwarteter Wendungen vor. Roter Faden aller gezeigter Lebensläufe: Der Wille und das klare Aufstiegs-Qualifizierungskonzept im Handwerk haben ihnen geholfen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
"Die in der Ausstellung porträtierten Meisterinnen und Meister mit Zuwanderungsgeschichte oder mit ungewöhnlichen Lebenswegen und Berufswünschen belegen, dass es auch unter widrigen Bedingungen möglich ist, eine anerkannte Position im Berufsleben und in der Gesellschaft zu erlangen. Für alle ist ein positives Verhältnis zur Demokratie selbstverständlich; viele engagieren sich sozial oder politisch," führte Landesintegrationsminister Armin Laschet im Rahmen der Eröffnung in die Bilderschau ein.
"Viele der Vorgestellten mussten hart kämpfen, um den Aufstieg zu schaffen," ergänzte Kammerpräsident Prof. Wolfgang Schulhoff, "etwa die Mönchengladbacher Dachdeckermeisterin und -Unternehmerin Petra Dahmen, die nach dem frühen Tod ihres Vaters den Familienbetrieb bereits im Alter von 21 Jahren übernommen und bis heute erfolgreich fortgeführt hat, oder auch der Duisburger Kfz-Technikermeister Osman Yilmaz, der seinen Wunschtraum einer eigenen Kfz-Werkstatt in Duisburg nach vielen Anläufen schließlich doch verwirklichen konnte. Typisch Handwerk, das immer wieder Chancen eröffnet, weil es auf einer soliden Qualifikation fußt," konstatierte Schulhoff vor versammelter Schülerschaft und Lehrerkollegium der Partnerschule der Kammer.
Oft fehlten gerade jungen Menschen mit Migrationshintergrund auch orientierende Vorbilder, ergänzte Schulleiterin Dr. Kristina Mandalka, die auf eine "anstiftende Wirkung" der Ausstellung weit über die Vennhauser Realschule hinaus hofft. Mit dem selbstständigen Kraftfahrzeugtechnikermeister Evangelos Manakos ist auch ein Düsseldorfer Lebenslauf in der Ausstellung vertreten, die im übrigen auch Schülern und Schulklassen anderer Schulen sowie interssierten Besuchern offensteht. Wie lange die Portraitplakate in der Schulhoff-Schule hängen werden, steht noch nicht exakt fest.
Profi-Digitalbildmaterial (Quelle: W. Meyer) ist in der Pressestelle kostenlos erhältlich unter E-Mail presse@hwk-duesseldorf.de oder Tel. 0211-8795124.
|
 |
|
|
|