Kunsthandwerk vom Feinsten bei der Unikate im Foyer der Handwerkskammer Düsseldorf
HWK Düsseldorf
Die "Unikate" wird traditionell am ersten Adventswochenende eröffnet.

25 Jahre UNIKATE in der Handwerkskammer

Pressemitteilung Nr. 61 vom 4.12.2017

Ein Vierteljahrhundert Kunst - Handwerk - Design – das ist die weihnachtliche Verkaufsausstellung „UNIKATE“ in der Handwerkskammer, die seit dem ersten Adventswochenende mit Arbeiten aus Glas, Holz, Keramik und Papier, Schmuck, Textil und Leder sowie Fotografie wieder das ganze Spektrum der Angewandten Kunst präsentiert. Seit 25 Jahren bietet die UNIKATE zuverlässig einen gekonnten Mix aus solidem Handwerk und ungewöhnlichem Design, schönen Gebrauchsgegenständen und frechen Ideen. Der Termin ist mit Bedacht gewählt – sind doch kurz vor Weihnachten Mode, Schmuckkreationen und Wohnaccessoires gefragt, die sich durch Individualität und Hochwertigkeit vom main stream absetzen. Angeboten werden ausschließlich Unikate und handgefertigte Kleinserien – ob tragbar, lässig oder verspielt ist dabei eher eine Frage des persönlichen Geschmacks…

Aussteller aus dem gesamten Rheinland

Von den 42 Ausstellern aus Düsseldorf und Umgebung, aus dem Bergischen und vom Niederrhein sind die meisten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks e.V. (AdK), hinzu kommen jeweils wechselnde Gäste, in diesem Jahr überwiegend aus dem Köln-Bonner Raum. So zum Beispiel Alexandra Lenz, die ihre von Hand gedruckte Wohntextilien in der eigenen Werkstatt in Köln fertigt. Die Textildesignerin, die viele Jahre für namhafte Hersteller entwarf, verleiht heute traditionellen Mustern und alten Stoffen mithilfe des Siebdruckverfahrens einen individuellen, modernen Twist. Dass faire Mode nichts mit Langeweile zu tun hat, lässt sich bei Schneidermeisterin Carina Molitor überprüfen, die in Siegburg erfolgreich ihr eigenes Label C.N.M. aufgebaut hat. Ihr Markenzeichen: zeitlose Kleidung mit feiner Eleganz. Fast schon ein „Klassiker der Moderne“ ist der Acryl-Schmuck von Heidi Schulze-Merian aus Bonn mit seinen klaren Formen und starken (Farb-)Kontrasten.

Die bewährte Organisation der Schau liegt – wie übrigens von Anfang an – in den Händen von Dipl.-Designer Uwe Müller-Biebel. Mit der „Förderkoje“ gibt die Künstler-Gemeinschaft wieder vielversprechendem Nachwuchs die Möglichkeit, kostenlos teilzunehmen und ihren „Marktwert“ zu testen. Diesmal: Güzin Büyük, Absolventin der Hochschule Niederrhein, die in diesem Jahr bereits mit ihrer Teilnahme an der „manu factum“ auf sich aufmerksam gemacht hat. In der Landesausstellung stellte sie ihren von türkischen Traditionen inspirierten textilen Schmuck „Dantelle“ aus.

Sonderschau "Fake"

„Fake“ – inzwischen zu einer Art Trendwort des Jahres geworden – wurde von den Initiatoren zum Thema der Sonderschau 2017 gewählt. Und inspirierte die Gestalter zu allerlei schönem Schein: seien es Kissen aus Papier, ein Halsschmuck aus Zuckerguss oder ein Herrenhut, der im Giraffenprint daherkommt. „Rheingold“ entpuppt sich hier als vergoldete Kiesel und eine zweiteilige Ton-Skulptur zitiert gar die berühmte „Venus von Willendorf“ – als Negativ-Form!

Für die zahlreichen Besucher – allein am Eröffnungswochenende waren es über 800 – ist die UNIKATE auch willkommene Gelegenheit, direkt mit Handwerkern und Designern ins Gespräch zu kommen und so aus erster Hand Wissenswertes über die unterschiedlichen Materialien und Techniken zu erhalten. Wie arbeitet eine Steinbildhauerin, welche Hölzer verwendet der Tischler für seine Möbelkollektion, wie entsteht die eigenwillige Raku-Keramik? Vielfalt, handwerkliches Können und Kreativität, die, wie auch Kammerpräsident Andreas Ehlert hervorhob, „uns jedes Jahr aufs Neue überraschen“.

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 10. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kerkmann Frauke

Frauke Kerkmann

Pressereferentin

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