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Aktuelles aus dem Bereich "Verkehr"

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Januar 2021

Förderprogramm zum Flottenaustausch für Lkw ab 7,5 Tonnen (N2 und N3) startet

Gefördert wird der Austausch von Bestandsfahrzeugen der Fahrzeugklasse N2 oder N3 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von wenigstens 7.500 kg, die mit einem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro V/EEV oder schlechter betrieben werden. Das Neufahrzeug muss entweder mit Elektroantrieb, Wasserstoffantrieb oder mit konventionellem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro VI angeschafft werden.

Anträge sind ab sofort verfügbar und können ab 26. Januar 2021 gestellt werden.

Mehr Infos zur Förderung sowie Anträge
 www.bag.bund.de

 Wer sich ein oder mehrere schwere Fahrzeuge anschaffen möchte, sollte sich zeitnah mit dem Antrag beschäftigen, um möglichst schnell ab dem 26. Januar 2021 den Antrag abschicken zu können. Vermutlich ist mit großem Interesse an dem Förderprogramm zu rechnen.

Elektro-Kleintransporter: Pkw-Führerschein reicht

Unter bestimmten Voraussetzungen können elektrisch angetriebene Kleintransporter bis 4,25 Tonnen zGM mit dem Pkw-Führerschein (Klasse B) gefahren werden.

Das Bundesministerium hat im Dezember 2014 eine entsprechende Ausnahmeverordnung erlassen. Damit soll das höhere Batteriegewicht, das vielfach zur Überschreitung der Grenze von 3,5 Tonnen des Pkw-Führerscheins führt, ausgeglichen und der Kauf für Handwerksbetriebe attraktiver werden.

Voraussetzungen

  • Maximal 4,25 Tonnen zGM
  • Elektrischer Antrieb
  • Einsatz der Fahrzeuge im Bereich Gütertransport
  • Zusätzliche Fahrzeugeinweisung für den Inhaber der Fahrerlaubnis (mind. 5 Std. Theorie und Praxis; Inhalte im Einzelnen Anlage 1 zur Verordnung)

Die Unterweisung kann u.a. durch eine Person erfolgen, die den Führerschein der Klasse BE besitzt (weitere mögliche Voraussetzungen Anlage 1 zur Verordnung). Die Unterweisung ist auf einem Formular (Anlage 2 zur Verordnung) zu bestätigen und kann anschließend mit Schlüsselzahl 192 im Führerschein eingetragen werden.

Die Verordnung gilt nur für Fahrten im Inland und ist bis Ende 2019 befristet.

Mehr Infos im Bundesgesetzblatt:

 Vierte Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der Fahrerlaubnis-Verordnung vom 22. Dezember 2014



Andrea Raddatz

Abteilungsleiterin

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