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HWK Düsseldorf

Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr: Klimaschutz gemeinsam mit dem lokalen Handwerk

Erfolgreiche Infoveranstaltung für das Handwerk Region Ruhr

Vor dem Hintergrund der Debatte um den Klimawandel haben die drei Handwerkskammern und die elf Kreishandwerkerschaften aus der Region Ruhr gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr eine langfristige Zusammenarbeit für die Erreichung regionaler und kommunaler Klimaschutzziele vereinbart.

Ein Baustein dieser Zusammenarbeit ist die im letzten Jahr gestartete Ausbau-Initiative „Solarmetropole Ruhr“, die private Haushalte und Unternehmen für die Nutzung von Solarenergie in der Region gewinnen will. Das Ziel ist, möglichst viele Solaranlagen durch das lokale Handwerk zu installieren.

Vor diesem Hintergrund luden die Partner zu einer Informationsveranstaltung am 27.01.2020 ins Handwerkszentrum Ruhr nach Oberhausen ein. 

Nach der Vorstellung der „Solarmetropole Ruhr“ durch Dr. Christina Buckemüller vom Regionalverband Ruhr gab Carl-Georg von Buquoy von der EnergieAgentur.NRW einen aktuellen Marktüberblick zum PV-Solarmarkt und die Potenziale der Photovoltaik. Vor allem der starke Preisverfall der vergangenen Jahre aber natürlich auch die verstärkte Klimadebatte und der Ausbau der Elektromobilität steigern nach seiner Einschätzung die Investitionsbereitschaft in Solartechnik. Mit Erzeugungskosten von unter 10 Cent je Kilowattstunde kostet Strom vom eigenen Gewerbedach oder Eigenheim nur noch ein Bruchteil gegenüber Strom vom Energieversorger. 

Dr. Fabian Schnabel von der Kreishandwerkerschaft Essen stellte LokalesHandwerk.de vor und warb dafür, "Mitmacher" für die Solarkampagne zu werden.  LokalesHandwerk.de bietet einen einfachen, modernen Zugang zu lokalen Innungsfachbetrieben. Es sind ausschließlich Handwerksbetriebe zu finden, die in einer Innung eingetragen sind. Betrieben wird diese Plattform in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft, in der alle Innungen zusammen geschlossen sind.

In einem eindrucksvollen Praxisbericht aus der Sicht eines ausführenden Handwerksbetriebes zeigte Markus Borowski - Der Solarbauer, dass sich die Photovoltaik für seine Kunden und seinen Betrieb wieder lohnt - wirtschaftlich und für das Klima. Nach den Impulsen aus der PV-Branche durch Vertreter von KOSTAL Solar Electric GmbH (Anbieter von Stringwechselrichtern und Speichersystemen für Photovoltaikanlagen) und der Varus Energy GmbH (Photovoltaik Großhandel) wurde anschließend noch lange intensiv über die Vorteile der Solarenergie diskutiert und darüber, welche Chancen die Ausbau-Initiative für die Metropole Ruhr bietet. In einem sind sich dabei alle Beteiligten einig: Das Potenzial für Solarenergie in der Region ist sehr groß und sollte auf jeden Fall weiter gefördert werden!



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Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg

Fachreferent Klimaschutz und Energiemanagement

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