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Ausbildungsprämie: So beantragen Sie die Förderung

Ab sofort können Ausbildungsverhältnisse, die ab 24. Juni 2020 begonnen haben, auch gefördert werden. Änderungen gibt es auch bei den Voraussetzungen.

Mit dem Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern unterstützt die Regierung ausbildende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit max. 249 Beschäftigten, die von der Coronakrise betroffen sind. Im Einzelnen sollen Ausbildungskapazitäten erhalten und ausgebaut, Kurzarbeit für Auszubildende vermieden, die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen werden.

Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 begonnen haben.


Förderungen und Voraussetzungen

Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag, wenn Ihr Betrieb in erheblichem Umfang von COVID-19-Krise betroffen ist. Das heißt

  • 1 Monat Kurzarbeit im Jahr 2020
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 2 aufeinanderfolgenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 50 Prozent
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 5 zusammenhängenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 30 Prozent
    und
  • Das Ausbildungsniveau im Vergleich zu den Vorjahren nicht verringert wird.

Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 beginnen.

Ausbildungsprämie in Höhe von 3.000 Euro je Ausbildungsvertrag, wenn Ihr Betrieb in erheblichem Umfang von COVID-19-Krise betroffen ist. Das heißt

  • 1 Monat Kurzarbeit im Jahr 2020
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 2 aufeinanderfolgenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 50 Prozent
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 5 zusammenhängenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 30 Prozent
    und
  • Das Ausbildungsniveau im Vergleich zu den Vorjahren nicht verringert wird.

Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 beginnen.

Übernahme von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung, wenn

  • Sie Ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen und
  • Ihr gesamter Betrieb mind. 50 Prozent Arbeitsausfall hat

Die Förderung ist befristet auf Zeiten bis zum 30. Juni 2021.

Eine Förderung ist möglich, wenn die Ausbildung im Betrieb wegen pandemiebedingter Auflagen behindert wird. Die Ausbildung erfolgt in anderen KMU aus allen Wirtschaftsbereichen oder durch überbetriebliche Berufsbildungsstätten bzw. Ausbildungsdienstleister für mindestens 6 Monate.

Für den Stammausbildungsbetrieb gilt, dass er in erheblichem Umfang von der COVID-19-Krise betroffen sein muss. Das heißt:

  • 1 Monat Kurzarbeit im Jahr 2020
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 2 aufeinanderfolgenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 50 Prozent
    oder
  • im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum in 5 zusammenhängenden Monaten einen Umsatzrückgang um durchschnittlich 30 Prozent

Die Vereinbarung über die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24. Juni 2020 und dem Ablauf des 30. Juni 2021 geschlossen werden und mindestens 6 Monate andauern. Anträge können bis zum 30. September 2021 hier gestellt werden.

Eine Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro ist je Auszubildendem möglich, wenn

  • ein Auszubildender aus einem KMU, welches pandemiebedingt bis zum 30. Juni 2021 insolvent gegangen ist, durch ein anderes KMU (aus allen Wirtschaftsbereichen) für die Dauer der restlichen Ausbildung übernommen wird.
  • das Ausbildungsniveau gegenüber den Vorjahren erhöht wird

Die Förderung ist befristet auf Zeiten bis zum 30. Juni 2021.

 

Ausbildung Tischlerin an CNC-Maschine
kzenon/123rf.com

So stellen Sie den Antrag:

Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestellt werden, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen durchführen. Die Prämien und Zuschüsse können seit dem 3. August 2020 bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden.

Bitte beachten Sie: Die vom Bund festgelegten Förderkriterien für die einzelnen Prämien und Zuschüsse sind klar definiert. Bitte informieren Sie sich daher genau über die jeweils geltenden Vorgaben, bevor Sie einen Antrag stellen! Für die Beantragung gilt die Förderrichtlinie des BMAS.

Die Antragsbearbeitung, Beratung und Bewilligung der Zuwendungen läuft über die Agenturen für Arbeit:

 zu den Anträgen



Zusätzlich:

Für die erforderliche „Bescheinigung der zuständigen Stelle“ füllen Sie bitte das folgende Formular aus. Wir lassen Ihnen die Bestätigung so schnell wie möglich auf dem Postweg zukommen.

 Kontakt

Thomas Pohl
Berater Passgenaue Besetzung

Tel. 0211 8795-603
Fax 0211 8795-95603
thomas.pohl--at--hwk-duesseldorf.de

Beantragung einer Bescheinigung für eine Ausbildungsförderung

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