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Ausbildungsprämien werden verdoppelt

Das Bundesprogramm wird verlängert und ausgeweitet. Gefördert werden Ausbildungsplätze, die im Zeitraum 1. Juni 2021 bis 15. Februar 2022 beginnen.

Im August 2020 startete das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen bei Neuabschlüssen von Ausbildungsverträgen fördert. Die mittlerweile zweite Änderung der entsprechenden Förderrichtlinien sichert den Unternehmen insbesondere eine verbesserte finanzielle Unterstützung bei Aufrechterhaltung bzw. Ausweitung betrieblicher Ausbildung.

Vor allem die Zugangsvoraussetzungen sind einfacher gestaltet worden. Um die Ausbildungsprämie (plus) zukünftig zu erhalten, müssen die Betriebe nur noch mind. einen Monat von Kurzarbeit oder 30 % Umsatzrückgang betroffen gewesen sein. Gefördert werden Ausbildungsverhältnisse, die im Zeitraum 1. Juni 2021 bis 15. Februar 2022 beginnen.

Für Kleinstunternehmen ist zudem ein Sonderzuschuss hinzugekommen.

Das Programm umfasst sechs Förderbereiche, für die folgende Änderungen beschlossen wurden:

Ausbildungsprämie in Höhe von 4.000 Euro (bisher 2.000  Euro) für jede neu begonnene Berufsausbildung bei Erhalt des Ausbildungsniveaus der vergangenen drei Jahre.

Anträge und weitere Infos:
 www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie

Ausbildungsprämie plus in Höhe von 6.000 Euro (bisher 3.000 Euro) für jede zusätzliche neu beginnende Berufsausbildung bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren.

Anträge und weitere Infos:
 www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie

Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung in Höhe von 75 % der gezahlten Ausbildungsvergütung sowie 50 % der Ausbildervergütung für jeweils bis zu zehn Azubis (max. 4.000 Euro).

Anträge und weitere Infos:
 www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/zuschuss-ausbildungsverguetung

Übernahmeprämie in Höhe von 6.000 Euro (bisher 3.000 Euro ) bei Übernahme von Auszubildenden aufgrund pandemiebedingter Insolvenz eines bisherigen Ausbildungsunternehmens oder damit verbundener Kündigung bzw. Auflösung des Ausbildungsverhältnisses.

Anträge und weitere Infos:
 www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/uebernahmepraemie

Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen bis vier Mitarbeitende in Höhe einer Einmalzahlung von 1.000 € pro Azubi, wenn aufgrund behördlicher Anordnung die Geschäftstätigkeit nicht oder nur in geringem Umfang durchgeführt, die Ausbildung jedoch an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt wurde.

Anträge und weitere Infos:
 www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/sonderzuschuss

Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung, wenn die Ausbildung im Betrieb wegen pandemiebedingter Auflagen behindert wird. Die Ausbildung erfolgt in anderen KMU aus allen Wirtschaftsbereichen oder durch überbetriebliche Berufsbildungsstätten bzw. Ausbildungsdienstleister für mindestens 6 Monate.

Zuständig für die Antragstellung ist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Anträge und weitere Infos:
 www.kbs.de/DE/Bundesprogramm_Ausbildung/node.html

Zuschuss zu Prüfungsvorbereitungskursen, wenn die betriebliche und berufsschulische Ausbildung pandemiebedingt von Einschränkungen oder Ausfällen nach amtlich angeordneten Betriebsschließungen betroffen ist. Starten soll dieses Programm zur Winterprüfung 2021/2022.

Anträge und weitere Infos finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt unter:
 www.kbs.de/DE/Bundesprogramm_Ausbildung/node.html

 


So stellen Sie den Antrag:

Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestellt werden, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen durchführen. Die Prämien und Zuschüsse können bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragt werden.

Bitte beachten Sie: Die vom Bund festgelegten Förderkriterien für die einzelnen Prämien und Zuschüsse sind klar definiert. Bitte informieren Sie sich daher genau über die jeweils geltenden Vorgaben, bevor Sie einen Antrag stellen! Für die Beantragung gilt die Förderrichtlinie des BMAS.

Die Antragsbearbeitung, Beratung und Bewilligung der Zuwendungen läuft über die Agenturen für Arbeit:

 zu den Anträgen



Arbeitgeberservice der Bundesagentur:

 0800 4 555520 (gebührenfrei)





Zusätzlich:

Für die erforderliche „Bescheinigung der zuständigen Stelle“ füllen Sie bitte das folgende Formular aus. Wir lassen Ihnen die Bestätigung so schnell wie möglich auf dem Postweg zukommen.



 Kontakt

Thomas Pohl
Berater Passgenaue Besetzung

Tel. 0211 8795-603
Fax 0211 8795-95603
thomas.pohl--at--hwk-duesseldorf.de

Beantragung einer Bescheinigung für eine Ausbildungsförderung

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