Bestmeister 2018 - Titel mit Turck
Heike Herbertz

Bestmeisterinnen und Bestmeister Jahrgang 2018

Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen - das haben alle Meister-Absolventen gezeigt. Einige von ihnen stellen wir hier in kurzen Portraits vor.

Bestmeister 2018 - Brand
Heike Herbertz

Philipp Brand

Metallbaumeister aus Neuss

Schon während der Schule hat Philipp Brand in einer Schlosserei als Aushilfe gearbeitet. Nach dem Abitur begann er aber ein Studium im Medienbereich. Das Jobben in der Schlosserei hat er beibehalten. Nach 2 Jahren wechselte er und machte eine Ausbildung zum Metallbauer. Da Philipp Brand seinen Beruf liebt, ist ständige Weiterbildung für ihn selbstverständlich. "Allein schon, um sich auf dem Laufenden zu halten, was den Stand der Technik oder neue Fertigungsmethoden betrifft, muss man neben dem Beruf viel Zeit investieren."

Was würden Sie Jugendlichen raten, die sich beruflich orientieren möchten?

Jedes Gewerk sucht heute Auszubildende. Probiert es einfach aus! Geht in die Betriebe und fragt nach einem Praktikum!

"Mein Beruf ist voller Abwechslungen. Jeder Tag und jede Baustelle ist anders."

Deimling Tobias Maler und Lackierer
Heike Herbertz

Tobias Deimling

Maler- und Lackierermeister aus Solingen

Der Schritt zum Meister war für Tobias Deimling selbstverständlich. Nach seiner Ausbildung wollte er aber erst Berufserfahrung sammeln und sich auf Baustellen beweisen. So konnte er viel Wissen und Erfahrung mit in die Fortbildung und Prüfung einfließen lassen. Durch die Vollzeit-Meisterschule hat er sich ganz auf den neuen Stoff konzentrieren können - und auf sein eigenwilliges Meisterstück. Resultat: die beste theoretische und praktische Meisterprüfung aller 69 letztjährigen Absolventen seines Gewerks.

Ihre Ziele für die Zukunft?

Ich möchte junge Menschen ausbilden und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Ein Auszubildender muss ab dem ersten Tag zum Team gehören und als gleichberechtigt behandelt werden.



"Ich verfolge die Idee der Selbstständigkeit und arbeite an Konzepten, die für die Zukunft Bestand haben sollen."

Bestmeister 2018 - Gräber
Heike Herbertz

Alexander Gräber

Fleischermeister aus Leverkusen

Alexander Gräber legte im vergangenen Jahr die beste Meisterprüfung in diesem Nahrungsmittelhandwerk im Kammerbezirk Düsseldorf ab. Er selbst arbeitet vorerst einmal als angestellter Metzger in einem großen Handelshaus weiter, liebäugelt aber grundsätzlich durchaus mit der Option der beruflichen Unabhängigkeit.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?

Sympathie für das Thema, mit den naturwissenschaftlich-technischen Fächern auf gutem Fuß stehen und einen Schuss persönlicher Robustheit – dann sollte es klappen.

"Gerade weil ich die komplette Eigenproduktion bis hin zur Zubereitung der Würzpalette unterschiedlichster Wurstsorten beherrsche, macht mir dieser Beruf viel Freude."

Orathei Jurisch, Zahntechnikermeisterin und Bestmeisterin 2018
Heike Herbertz

Orathai Jurisch

Zahntechnikermeisterin aus Mönchengladbach

In der Schulzeit hatte Orathei Jurisch bereits ein Praktikum in einem zahntechnischen Labor absolviert. Nach Ausbildung und Gesellenprüfung arbeitete die geborene Thailänderin erst einmal 7 Jahre als Zahntechnikerin. Sie wollte vor der Meisterfortbildung ausreichend berufliche Erfahrungen sammeln. Dass sie als Jahresbeste abschneiden würde, damit hatte sie nicht gerechnet. "Den Erfolg kann ich mir vielleicht durch meine Selbstdisziplin, mein Durchhaltevermögen und meine Konzentrationsfähigkeit erklären".

Was würden Sie Jugendlichen bei der Berufswahl raten?

Wählt etwas, das euch Spaß macht! Denn nur mit Freude am Beruf lassen sich auch schwierige oder anstrengende Phasen bewältigen.



"In meinem Beruf braucht man viel handwerkliches Geschick, eine gute Vorstellungskraft und ein Gespür für Ästhetik."

Bestmeister 2018 - Kasprzik
Heike Herbertz

Marco Kasprzik

Fahrzeuglackierermeister aus Overrath

Für Marco Kasprzik hat sich mit der bestandenen Meisterprüfung sein Berufstraum erfüllt. Autos haben ihn von Kindheit an interessiert. Schon in den Vorschuljahren war die Werkstatt im elterlichen Unternehmen sein bevorzugter "Spielplatz". Nach der Gesellenausbildung schloss er die Meisterfortbildung unmittelbar an. "Ordentlichkeit, sauber zu arbeiten, das stand und steht für mich in meiner Arbeitsauffassung immer an erster Stelle." Kein Wunder, dass er mit Top-Noten in allen vier Prüfungsteilen als Jahresbestmeister in seinem Gewerk abschloss.

Was empfehlen Sie Schulabgängern?

Die Kompetenz qualifizierter Fachkräfte in unserem Berufszweig wird wieder sehr gewürdigt. Das Ansehen des Handwerkers steigt. Nutzt die Chance von Betriebspraktika!

"Ein Meisterstück abzuliefern, das heißt für mich: mein Bestes zu geben und erst aufzuhören, bis der kleinste Fehler beseitigt ist."

Katzmarski Nils Tischler
Heike Herbertz

Nils Katzmarski

Tischlermeister aus Gelsenkirchen

Als er 9 Jahre alt war, schenkte ihm sein Großvater ein Taschenmesser. Damit schnitzte Nils Katzmarksi voller Leidenschaft Pfeil und Bogen und kleine Boote. Trotzdem entschied er sich erstmal für eine Gärtnerlehre. Das Taschenmesser blieb auch in dieser Zeit sein Begleiter. Ein Tischler, sein späterer Ausbilder, begeisterte Nils Katzmarksi für eine Ausbildung. Diese schloss er als Innungsbester ab. Auch die spätere Meisterprüfung bestand er mit Bravour. Seine größte Stärke: Er "versteht" das Material Holz und arbeitet sorgfältig und genau.

Was gefällt Ihnen am Tischlerberuf am meisten?

Dass ich mit meiner Hände Arbeit und oft auch mit einer ordentlichen Portion Kreativität ein Werk schaffen kann, das einen praktischen, aber auch ästhetischen und sensorischen Wert hat.



"Man kann nur in dem wirklich gut werden, was man wirklich gerne tut. Einen Beruf aus rein pragmatischen Gründen zu ergreifen, ist der falsche Weg, um glücklich zu werden."

Bestmeister 2018 - Kielstein
Heike Herbertz

Mario Kielstein

Holz- und Bautenschutzmeister aus Wetzlar

Eigentlich hatte Mario Kielstein ein Studium zum Thema „Bauen im Bestand“ im Blick. Doch um später die Theorie besser mit der Praxis verknüpfen zu können, entschied er sich, zuerst eine praktische Ausbildung zu machen. Und die bestand er als Innungsbester. 3 Jahre arbeitete er in seinem erlernten Beruf, um sich ein finanzielles Polter für die Meisterfortbildung anzulegen. Anfang 2015 ging es dann los mit dem Teilzeit-Meisterkurs. Die Prüfung bestand er als Jahresbester. Mit dem Meistertitel in der Tasche kann Mario Kielstein sich vorstellen, später einen Betrieb zu gründen und auch auszubilden. 

Wie sehen Sie die Zukunft in Ihrem Handwerk?

Gebäude und Bauteile müssen immer instand gesetzt werden. Am besten von einem gut ausgebildeten Handwerker!

"Aus meiner Erfahrung rate ich jedem, einen Beruf zu wählen, der einem auf lange Sicht Freude macht."



Bestmeister 2018 - Kuhl
Heike Herbertz

Lukas Kuhl

Kälteanlagenbaumeister aus Bornheim

Neben seiner Handfertigkeit und Leidenschaft für Naturwissenschaft brachte Lukas Kuhl einen ziemlich coolen Kopf für seine beruflichen Planungen mit. Der Kälteanlagenbau hatte ihn von Anfang an fasziniert. Für ihn stand fest: "Das ist es!". Kein Wunder, dass er seine Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen konnte. Nach seinem Gesellenabschluss sammelte er erst einmal 2 Jahre Praxiserfahrung, bevor er die Meisterfortbildung in Angriff an. "Es hilft beim Theoriestoff, wenn die Schulzeit nicht allzu lange zurückliegt".

Welche Aufgaben möchten Sie in Zukunft noch übernehmen?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, selbst Nachwuchs auszubilden. Es bereitet mir viel Freude, mein Wissen und Können an die Jüngeren weiterzugeben.



"Die Vielfalt der Aufgaben und Einsatzorte, die dieses Berufsfeld umfasst, begeistern mich damals wie heute."

Bestmeister 2018 - Philippen
Heike Herbertz

Frank Philippen

Kfz-Technikermeister aus Mönchengladbach

Von hochwertiger Technik war Frank Philippen schon zu seiner Schulzeit begeistert. Somit stand sein Berufswunsch früh fest. Nach der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker verließ er die Daimler AG und arbeitete im Anschluss viele Jahre in einem Mönchengladbacher Mercedes-Betrieb. Es machte ihm bereits damals Spaß, sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben. Der Wunsch, Ausbilder zu werden, wurde geboren. Klar, dass Frank Philippen dann die Meisterfortbildung absolvierte - berufsbegleitend in Teilzeit.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Da sich im Kfz-Bereich ständig neue technische Anforderungen entwickeln, bleibt ein kontinuierlicher Lernprozess nicht aus. Es macht mir viel Spaß, ganz nah an aktueller Technik und dem aktiven Ausbilden von neuen Fachkräften zu sein.

"Die Meisterausbildung waren harte dreieinhalb Jahre. Es hat sich aber gelohnt. Heute bin ich an meinem Ziel angekommen."

Bestmeister 2018 - Raabe
Heike Herbertz

Nadine Raabe

Orthopädieschuhmachermeisterin aus Moers

Nadine Raabe kommt aus einer Handwerkerfamilie. Mit ihrem Vater, einem Tischler, hat sie als Kind ständig gebastelt – mit Holz und Stichsäge und nicht mit Papier und Bastelkleber. Durch ihren Großvater, dem ein Oberschenkel amputiert werden musste, bekam sie erstmals Kontakt zu orthopädischen Hilfsmitteln. Und entschied sich für eine Ausbildung zur Orthopädieschuhmacherin. Nach ihrer Gesellenprüfung war sie über 7 Jahre im Beruf tätig, bevor sie sich für die Meisterfortbildung entschloss. Eine gute Entscheidung. Die Prüfung legte sie als Jahresbeste ab.

Was lieben Sie an Ihrer Arbeit?

Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich mit meiner Arbeit Patienten ihre Lebensqualität oder Selbstständigkeit im Alltag zurückgeben oder die Ausübung ihres Berufes erhalten kann.



"Man sollte ruhig mal einen für sich untypischen Beruf testen und lieber ein Praktikum zu viel, statt zu wenig absolvieren."

Bestmeister 2018 - Schamborski
Heike Herbertz

Tim Schamborski

Bestattermeister aus Gettorf

Er hat viele Ecken der Welt gesehen, bevor er sich für den Beruf des Bestatters entschied. Nach seinem Abitur absolvierte Tim Schamborski eine Ausbildung zum nautischen Offiziersassistenten. Danach wollte er eigentlich Nautik studieren, entschied er sich aber für eine Ausbildung als Bestatter. Aufgrund seiner guten Leistungen in der Gesellenprüfung kam er in den Genuss der Begabtenförderung, mit der er nahtlos an die Weiterbildung zum Meister anschloss. Inzwischen ist Tim Schamborski in den Familienbetrieb, einer Tischlerlei mit angeschlossenem Bestattungshaus, eingestiegen und will das Unternehmen in die Zukunft führen.

Was muss man für Ihren Beruf mitbringen?

Man braucht eine große Portion Empathie und Geduld, da sich unsere Kunden stets in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden. Und man sollte eine gewisse psychische wie auch physische Robustheit mitbringen.

"In mir ist der feste Wille entstanden, einen Beruf ausüben zu wollen, bei dem ich Menschen begleiten und konkret helfen kann."

Bestmeister 2018 - Schröder
Heike Herbertz

Inga Schröder

Friseurmeisterin aus Moers

Durch die Mitarbeit in der Maske eines Theatervereins hat sich ihr Interesse an Haaren und Make-up früh ausgeprägt. Nach dem Fachabitur mit Schwerpunkt Gestaltungstechnik und Objektdesign wollte Inga Schröder unbedingt etwas Kreatives machen. Und entschied sich für eine Ausbildung als Friseurin. Nach der Gesellenprüfung hat sie sich für das Pilotprojekt des deutschen Inspirational Youth Teams von TIGI beworben. Mit Erfolg! Sie war eine von nur 10 Auserwählten aus Deutschland und Österreich, die eine Woche in London von einem internationalen Creative Team gecoacht wurden. Die Meisterprüfung schloss sie - natürlich - mit Bravour ab.

Was raten Sie Jugendlichen bei der Berufswahl?

Mutig sein und nicht nur einen Beruf wählen, den die Eltern sich wünschen oder den die Gesellschaft als prestigeträchtig ansieht. Man muss seinem Bauchgefühl und den eigenen Interessen folgen. Und neugierig bleiben.



"Mir gefällt, dass ich jeden Tag etwas Gutes tun kann, indem ich das Beste aus meinen Kunden heraushole. Am liebsten begleite ich sie auf der "Reise" ihrer Typveränderung."

Bestmeister 2018 - Sondermeier
Heike Herbertz

Yannick Sondermeier

Orthopädietechnikermeister aus Köln

Das Zwischenmenschliche und das Soziale haben Yannick Sondermeier schon immer interessiert. Dies mit einem handwerklichen Beruf zu verbinden, war sein Ziel. Nach Praktikum und Ausbildung arbeitete Yannick Sondermeier erstmal ein Jahr lang in seinem Beruf, um Erfahrungen zu sammeln. In dieser Zeit entwickelte sich die Prothetik immer mehr zu seinem Spezialgebiet. Die Meisterausbildung machte er, um später die Werkstattleitung und die Kundenbetreuung übernehmen zu können. Sein neuer Chef und seine Kollegen unterstützten ihn dabei voll und ganz. Es hat sich gelohnt!

Sie haben die Meisterausbildung in Teilzeit absolviert. Wie war das?

Die Wahl der Abendschule fiel mir nicht leicht. Ich bin ein Mensch, der seine Freizeit schätzt und wusste, dass der Weg nicht einfach werden würde. Im Nachhinein würde ich es aber genauso wieder machen.

"Ich freue mich, dass ich mein Wissen an zukünftige Auszubildende weitergeben und mit dem Fortschreiten der Technik weiter wachsen kann."

Bestmeister 2018 - Spreen
Heike Herbertz

Alexander Spreen

Galvaniseurmeister aus Sulingen

In der Schule war Chemie sein Lieblingsfach. Die Idee, dieses mit Handwerk zu verbinden, kam von einer Klassenkameradin. So entschied sich Alexander Spreen für eine Ausbildung als Oberflächenbeschichter. Die Leidenschaft für seinen Beruf brachte ihn schnell weiter. Die Prüfung bestand er als Bester in Niedersachsen. 8 Jahre später begann er nebenberuflich die Meisterausbildung. Nicht einfach, denn er musste immer wieder 250 Kilometer hin und zurück pendeln. In dieser Zeit wurde er auch noch Produktionsleiter in seinem Betrieb. Trotz Stress und wenig Freizeit meisterte Alexander Spreen auch dies mit Bravour.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit?

Es fasziniert mich, dass ich beispielsweise alten und verrosteten Stoßstangen neues Leben einhauchen kann. Das Ganze geschieht allein durch manuelle Bearbeitung - ein tolles Gefühl!



"Vor allem im boomenden Bereich der Leiterplatten-Technologie ist die Abhängigkeit von unserer Branche ein enormer Wachstumsfaktor.“

Bestmeister 2018 - Turck
Heike Herbertz

Christian Turck

Landmaschinenmechanikermeister aus Meinerzhagen

Von Anfang an war für Christian Turck klar, welchen Beruf er mal lernen würde. Er ist "in der Landwirtschaft" groß geworden. Die Maschinen dort faszinierten ihn schon immer. Nach seiner Ausbildung stand für ihn fest, dass er seinen "Meister" machen würde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Um die berufliche Zukunft braucht er sich keine Sorgen zu machen: Mechatroniker für Land- und Baumaschinen sind unentbehrlich als Dienstleister. Und aufgrund der Innovationen auch künftig als Fachkräfte mehr als gefragt.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Ich hatte immer mit landwirtschaftlichen Maschinen zu tun, habe mich früh für sie interessiert. Daher war für mich klar, dass ich diesen Beruf ergreife.

"In meinem Beruf ist technisches Verständnis Grundvoraussetzung. Gute Kenntnisse im naturwissenschaftlichen Bereich sind von Vorteil.“

Bestmeister 2018 13 - Voss
Heike Herbertz

Benedikt Voss

Elektrotechnikermeister aus Solingen

Mit seinem Wissen in Fachtheorie und mit seinem Können im Fachpraktischen hat Benedikt Voss alle anderen Prüflinge in seinem Gewerk hinter sich gelassen. Da er den Familienbetrieb in einigen Jahren übernehmen möchte, beschäftigt er sich intensiv mit allen Führungs- und kaufmännischen Aspekten. "Ich werde meine gute Qualifikation durch eine Fortbildung zum Betriebswirt HwO weiter vertiefen“. Zu den Führungstätigkeiten, die er bereits jetzt stemmt, gehört auch die Ausbildung der Lehrlinge. 

Was fasziniert Sie an der Elektrotechnik?

Die digitalen Entwicklungen und die immer smarteren Technologien der Gebäudesteuerung. Ich bin begeistert, dass mein Gewerk so viele innovative Veränderungen durchläuft.



"Je eher die Ziele klar sichtbar sind, desto leichter ist es, sie mit Ehrgeiz zu erreichen."

Bestmeister 2018 - Wagenbach
Heike Herbertz

Dominik Wagenbach

Mechanikermeister für Reifen- und Vulkanisationstechnik aus Hundsangen

Durch den Familienbetrieb im Westerwald war Dominik Wagenbach schon als Kind ständig mit allem, was mit Reifen und Rädern zusammenhängt, in Kontakt. Dennoch absolvierte er zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann. Danach zog es ihn in den elterlichen Betrieb, wo er dann auch seine Ausbildung zum Vulkaniseur begann und erfolgreich abschloss. Schon die Abschlussnote bei der Gesellenprüfung (1,0) ließ Weiteres erwarten. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren, startete er bald mit der Meisterschule. Diese berufsbegleitend zu durchlaufen, hält er auch rückblickend für die richtige Entscheidung.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit?

Neben der Vielfalt der Aufgaben macht mir vor allem die Kundennähe große Freude. In der Beratung und den Verkaufsgesprächen liegen meine besonderen Stärken.

"Ich würde es jederzeit genauso wieder tun, da so Ausbildung und Meisterschule in einer kurzen Zeitspanne möglich waren."

Bestmeister 2018 - Winkler
Heike Herbertz

Philipp Winkler

Maßschneidermeister aus Hagen

Seine Begeisterung für das Theater und die Freude am handwerklichen Arbeiten brachten Philipp Winkler schon früh auf die Idee, Kunst und Handwerk in seinem späteren Beruf zu verbinden. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Herren-Maßschneider an den Wuppertaler Bühnen und schloss als Jahresbester ab. Klar, dass er auch die Meisterprüfung mit Bestnoten bestanden hat! Aktuell arbeitet Philipp Winkler als Herrengewandmeister am Theater in Hildesheim - sein Traumberuf!. Und nebenbei ist er auch noch Dozent in der Maßschneider-Meisterschule der Handwerkskammer Düsseldorf!

Was macht für Sie das Besondere an Ihrem Beruf aus?

Indem ich die kreativen Vorstellungen der Kostümbildner und Ausstatter umsetze und gestalterisch arbeite, bin ich die Schnittstelle zwischen Kunst und Handwerk.



"Erfolg hat man nur, wenn man gut ist. Und gut ist man in seinem Beruf nur, wenn er Freude bereitet und man ihn mit Leidenschaft ausübt."