Haare färben beim Friseur
Viacheslav Nikolaienko/123rf.com

Corona: Das gilt für Friseure, Kosmetiker & Fußpfleger

Corona-Hotline

Wir sind für Sie da: 0211  8795 555 oder betriebsberatung@hwk-duesseldorf.de



Welche Regelungen gelten in meinem Kreis/meiner Stadt? (Stand 16.6.21)

Neue Regelungen in 3 Inzidenzstufen:

Öffnungsstufe 1: Inzidenz unter 35

Öffnungsstufe 2: Inzidenz 35 bis 50

Öffnungsstufe 3: Inzidenz 50 bis 100

Inzidenz über 100: Notbremse greift

Gemäß CoronaSchVO haben Tests nun eine Gültigkeit von 48 Stunden.
Dies gilt nicht bei Inzidenz über 100. Hier gelten die Regelungen der Bundesnotbremse.



Bei der Anbietung von körpernahen Dienstleistungen muss eine Rückverfolgbarkeit möglich sein.

§ 4 a Corona SchVO: „Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sichergestellt, wenn die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortliche Person alle anwesenden Personen (Gäste, Mieter, Teilnehmer, Besucher, Kunden, Nutzer und so weiter) mit deren Einverständnis mit Name, Adresse und Telefonnummer sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts beziehungsweise Zeitpunkt von An- und Abreise schriftlich erfasst und diese Daten für vier Wochen aufbewahrt.

Die in den vorstehenden Absätzen genannten personenbezogenen Daten sind nach den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften zu verarbeiten, insbesondere vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig datenschutzkonform zu vernichten. Die für die Datenerhebung Verantwortlichen können zusätzlich eine digitale Datenerfassung anbieten, haben dabei aber sämtliche Vorgaben des Datenschutzes (insbesondere bei der Fremdspeicherung von Daten) und die vollständige datenschutzkonforme Löschung der Daten nach vier Wochen in eigener Verantwortung sicherzustellen.“

Die Daten sind im Bedarfsfall jederzeit der zuständigen Behörde auf Verlangen kostenfrei in einem nutzbaren Format, auf Anforderung auch papiergebunden, zur Verfügung zu stellen. Personen, die in die digitale Datenerfassung nicht einwilligen, ist in jedem Fall eine nur papiergebundene Datenerfassung anzubieten.

Wer zur Erfüllung der Pflichten digitale Lösungen nutzen möchte, hat die Qual der Wahl unter vielen Angeboten. Wir haben daher zusammen mit der HWK Frankfurt-Rhein-Main eine Übersicht erstellt, die wir Ihnen hier bereitstellen. Die regionalen Gesundheitsämter machen keine verpflichtenden Vorgaben zu bestimmten Lösungen. Hilfreich für die Ämter ist es in der Regel, wenn die IRIS-Schnittstelle unterstützt wird.

 
Keine Testpflicht mehr für Geimpfte und Genesene

Die Immunisierung und die Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  • den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19
  • den Nachweis eines positiven Testergebnisses (Corona Erkrankung), die mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt
  • den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19
Wenn Testpflicht besteht: Dürfen Betriebe ihre Kunden selbst testen, um ihnen den Gang zur Bürgerteststelle zu ersparen?

Das ist nicht möglich. Eine Testung und Bescheinigung des Ergebnisses der eigenen Kunden wäre nur dann zulässig, wenn der Betrieb sich als Bürgerteststelle beauftragen ließe und das Testangebot auch Nichtkunden zur Verfügung stehen würde.

Mehr Infos

www.friseurhandwerk.de/leithema/bedeutung-der-bundesnotbremse-fuer-friseurbetriebe.html
 Fragen & Antworten zu den Regelungen (Webseite Land NRW)



Infos zu den Hilfen

 November-/Dezemberhilfe ("Außerordentliche Wirtschaftshilfe")
 Überbrückungshilfe II und Überbrückungshilfe III