Haare färben beim Friseur
Viacheslav Nikolaienko/123rf.com

Corona: Das gilt für Friseure, Kosmetiker & Fußpfleger

Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen wurde das öffentliche Leben in Deutschland erneut heruntergefahren. Auch Friseurbetriebe dürfen nicht öffnen.

Corona-Hotline

Wir sind für Sie da: 0211  8795 555 oder betriebsberatung@hwk-duesseldorf.de



Corona-Schutzverordnung

Aktualisierte Corona-Schutzverordnung (Fassung vom 11.1.2021) - keine handwerksrelevanten Änderungen zur vorherigen Fassung.
Die Corona-Schutzverordnung gilt bis zunächst bis 31. Januar 2021. Fragen und Antworten zur Verordnung finden Sie unter  www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Regelungen

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insb. Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Friseurleistungen, Massage, Tätowieren und Piercen), sind untersagt. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 31. Januar 2021 befristet. Die Verbote gelten unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil angeboten wird
  • Friseurleistungen sind bleiben weiterhin untersagt, da der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Erlaubt sind:
    medizinisch notwendige Leistungen von Handwerkern und – unabhängig vom Vorliegen einer eigenen Heilkundeerlaubnis – Dienstleistern im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinische Fußpflege, Logopäden, Hebammen und so weiter, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern und so weiter)
  • Auslegung HWK: verschiedene Kommunen fordern ein ärztliches Attest zum Nachweis der medizinischen Notwendigkeit – Auskunft gibt Ihnen hier das zuständige Ordnungsamt

Wichtig: Bei den ausnahmsweise zulässigen Handwerks- und Dienstleistungen ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.  Bei gesichtsnahen  Dienstleistungen, bei denen die Kundin oder der Kunde keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Infos zu den Hilfen

 November-/Dezemberhilfe ("Außerordentliche Wirtschaftshilfe")
 Überbrückungshilfe II und Überbrückungshilfe III



Allgemeine Infektionsvorgaben

Branchenspezifische  BGW-Arbeitsschutzstandards für Friseure 

  • Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung für Kunden und Mitarbeiter
  • Gewährleistung der Abstandsregelungen durch Begrenzung der Personenzahl und Regelung der Personenströme und Warteschlagen
  • regelmäßiges Lüften und Reinigung von Oberflächen und Gegenständen
  • Vorhalten von Handwaschmittel oder Handdesinfektionsmittel
  • Austausch von ausgegebenen Textilien nach einmaligem Gebrauch
  • Zutrittsverbot für Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu mit dem Coronavirus infizierten Personen hatten oder typische Symptome aufweisen
  • Pflicht zur Datenerhebung und Erstellung eines Hygienekonzepts
  • Information über die einzuhaltenden Infektionsschutzregeln
  • Beachtung der Arbeitsschutzanforderungen gegenüber den Beschäftigten

Leitfaden Arbeitsschutz und FAQs unter  www.bgw-online



Empfehlungen zum Lüftungsverhalten an Innenraumarbeitsplätze

 publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3932
 www.bgn.de/lueftungsrechner

Erhebung von Kundendaten

Bei der Erfassung der Kundendaten muss die Datenschutzverordnung (DSGVO) berücksichtigt werden.

Weitere Vordrucke:

Reinigungs- und Desinfektionsplan

Ein solcher Plan muss grundsätzlich (unabhängig von Corona) im Betrieb aushängen:

 Vordruck für Reinigungs- und Desinfektionsplan