Friseur in seinem Salon mit Maske
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Corona: Neuigkeiten fürs Handwerk

Wir sind gerne für Sie da: Corona-Hotline 0211 8795-555

Corona-Hotline: 0211 8795-555 

Für alle weiteren Fragen z. B. zu Liquidität, Finanzierung, Ausbildungsprüfungen oder rechtlichen Themen ist die zuständige Abteilung wie gewohnt für Sie da. Gerne können Sie auch telefonische Termine vereinbaren.

 Betriebsberatung: 0211 8795-328 und -336
Ausbildungsberatung: 0211 8795-632
 Rechtsberatung: 0211 8795-514


20. August 2021

3G-Regel ab Inzidenz 35

  • Keine Inzidenzstufen mehr. Nur noch der Wert von 35 ist maßgeblich.
  • Bei einer Inzidenz von unter 35 gelten keinerlei Einschränkungen (außer Maskenpflicht) mehr.
  • Bei einer Inzidenz ab 35 in einem Kreis oder kreisfreien Stadt gilt die 3G-Regel.
  • Kontakt-Nachverfolgung entfällt

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16. Juli 2021

Überbrückungshilfe III: Verlängerung Antragsfrist

Anträge für die 3. Phase (Fördermonate November 2020 bis Juni 2021) können bis 31. Oktober 2021 gestellt werden.

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8. Juli 2021

Testpflicht für Beschäftigte nach Urlaub

"Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens 5 Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. Krankheit oder Home-Office-Zeiten lösen keine Testpflicht aus.“



Ab 1. Juli 2021: Gelockerte Corona-Regeln am Arbeitsplatz

Unternehmen müssen weiterhin zwei Tests pro Woche für Beschäftigte anbieten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, aber nur unter bestimmten Bedingungen. So ist laut neuer Corona-Arbeitsschutzverordnung das Testangebot nicht mehr erforderlich, wenn Arbeitgeber „durch andere geeignete Schutzmaßnahmen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten“ sicherstellen oder nachweisen können, zum Beispiel wenn diese vollständig geimpft sind.

Die Home-Office Pflicht endet zum 30. Juni 2021. Arbeitgeber sind demnach aber weiterhin gehalten, „die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen (...) auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren“.

Die verbindliche Vorgabe, dass eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden darf, entfällt allerdings.

Die Verordnung soll bis zum 10. September 2021 gelten.



Härtefallhilfe

Die Härtefallhilfe unterstützt die bestehenden Corona-Hilfsangebote. Sie kann nur dann gewährt werden, wenn bestehende Hilfsprogramme nicht greifen. Zudem muss eine absehbare Bedrohung der wirtschaftlichen Existenz vorliegen. Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich an den förderfähigen Tatbeständen der Überbrückungshilfe III, das heißt einer Erstattung von Fixkosten.

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Soforthilfe

Die Rückzahlungsfrist wurde bis Ende Oktober 2022 verlängert.

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Warnung vor Betrügern

Es kursieren E-Mails mit falschen Antragsformularen für  Corona-Hilfen. Öffnen Sie diese E-Mails nicht! Nutzen Sie ausschließlich die Antragsformulare dieser Seite:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Warnung vor Telefonbetrug: Ein Sprachcomputer meldet sich telefonisch bei Ihnen und gibt sich als Finanzverwaltung aus. Um über Coronahilfe informiert zu werden, soll eine Nummer eingegeben werden. Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein, sondern beenden Sie das Gespräch unverzüglich.



Lehrgänge & Prüfungen

Lehrgänge: Zur Zeit kein Präsenzunterricht. Online-Lehrgänge finden weiter wie geplant statt

Meister-/Fortbildungsprüfungen: Über neue Prüfungstermine informieren wir Sie. Mündliche Prüfungen finden als Online-Videoprüfungen über Zoom statt.
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Gesellenprüfungen finden statt (einzelne Prüfungen werden verschoben).
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Häufige Fragen an unsere Betriebsberatung:
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand von 1, 5 Metern kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, finden Sie auf den Webseiten der Kommunen.
  • Bei handwerklichen Tätigkeiten ist das Tragen der Maske Pflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen unterschritten wird. Darüber hinaus grundsätzlich in allen Verkaufs- und Ausstellungsräumen.
Abweichend von der Höchstzahl der Personengruppen im öffentlichen Raum sind zwingende Zusammenkünfte zur Berufsausübung im öffentlichen Raum erlaubt.
  • Auch im Fahrzeug sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Personenanzahl muss entsprechend begrenzt werden.
  • Ist es nicht möglich, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, müssen die Mitfahrenden FFP-Halbmasken ohne Ausatemventil tragen. Grund: Schutz des Fahrers. Laut Straßenverkehrsordnung NRW dürfen Fahrer keine Maske tragen, da sie bei Verkehrsverstößen identifizierbar sein müssen.

Aber:

  • Abweichend ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Auffassung, dass ein Mund-Nase-Schutz von allen Fahrzeuginsassen einschließlich des Fahrers getragen werden muss, wenn mehrere Personen ohne Schutzabstand von 1,5 Metern zusammen in einem geschlossenen Kraftfahrzeug fahren, die nicht aus einem Haushalt stammen.
  • Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes durch den Fahrer fällt zur Verhinderung einer Übertragung des Corona-Virus nicht unter das "Verschleierungsverbot" des § 23 Absatz 4 StVO, wenn der Mund- und Nasenschutz - wie derzeit - legitimen Zwecken von beträchtlichem Gewicht (Gesundheitsschutz, Sars-CoV-2-Virus) dient. Wie das Ministerium, seien die Polizeien der Länder bereits sensibilisiert, dies zu berücksichtigen. Nur bei offensichtlicher Nutzung der Masken, um andere Ordnungswidrigkeiten zu begehen (z. B. Raser), würden weiterhin Bußgelder verhängt.

Quelle:
https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-Arbeitsschutz/faq-arbeitsschutzstandards.html