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Fachkräftemangel: Ist mein Betrieb für Bewerber attraktiv?

Gute Leute fallen nicht vom Himmel - Für Handwerker wird es immer wichtiger, geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, um Auszubildende und Fachkräfte zu gewinnen.

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der HWK Düsseldorf und dem Deutschen Handwerksblatt am 11. April 2018 ging es um das Thema Fachkräftemangel. Noch nie zuvor wollten so viele Unternehmen Personal und Auszubildende einstellen wie zurzeit.

Personalmarketingexperte Hubert Hundt prognostizierte in seinem Impulsvortrag, dass bis zum Jahr 2030 etwa 3 Millionen Fachkräfte fehlen. Dennoch machten sich viele Unternehmen noch keine Gedanken darüber, wie sie Menschen für den eigenen Betrieb begeistern können. Hundt empfahl, dass in der Selbstdarstellung vor allem 3 Bedürfnisse möglicher Bewerber befriedigt werden sollten: Sicherheit, Herausforderung und Prestige. Eine gute Balance dieser 3 Faktoren werde bei der Ansprache als ideal wahrgenommen.

Ausbildungsberaterin Maike Münster berichtete aus ihrer praktischen Erfahrung mit Jugendlichen, dass eine provokante Ansprache am ehesten deren Aufmerksamkeit errege.Junge Leute schätzten ein angenehmes Arbeitsklima und eine gute Work-Life-Balance. Hohe Verdienstmöglichkeiten spielten weniger eine Rolle. Sie riet den anwesenden Handwerksunternehmern, auch Bewerbern mit schlechten Schulnoten oder aus sozial schwachen Milieus eine Chance zu geben. „Mit intensiver Betreuung können auch sie zu guten Fachkräften werden“, so Münster.

Alexander Stamos, Geschäftsführer eines Neusser SHK-Unternehmens, betonte in seiner Keynote, dass es enorm wichtig sei, mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe umzugehen. „Ich führe mit jedem Mitarbeiter ein Jahresgespräch und es gibt zusätzlich monatlich eine Teambesprechung“, so der Handwerksmeister. Zudem hat Stamos eine Lohnautomatik eingeführt: Alle Mitarbeiter bekommen im Februar mehr Geld. So fühlen sich die „stillen“ Mitarbeiter, die von sich aus keine Lohnerhöhungen fordern, nicht benachteiligt. Was die Nachwuchswerbung betrifft, so forderte Stamos: „Geht an Grundschulen. Grundschüler sind leichter zu begeistern, und diese wiederum können ihre älteren Geschwister für das Handwerk begeistern.“

Fachkräfte Veranstaltung mit Michael Block (Chefredaktion Handwerksblatt), Maike Münster (Ausbildungsberaterin), Hubert Hundt (Personalmarketingexperte), Claudia Schulte (HWK-Betriebsberatung), Andreas Babel (HWK-Kampagnenbeauftragter) und Dr. Axel Fuhrmann (HWK-Hauptgeschäftsführer).
HWK Düsseldorf
v.l.: Michael Block (Chefredaktion Handwerksblatt), Maike Münster (Ausbildungsberaterin), Hubert Hundt (Personalmarketingexperte), Claudia Schulte (HWK-Betriebsberatung), Andreas Babel (HWK-Kampagnenbeauftragter), Kammer-HGF Dr. Axel Fuhrmann



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