Förderprogramm "go-digital"

Der Staat fördert mit diesem Programm kleine und mittlere Unternehmen, die die Digitalisierung im eigenen Betrieb vorantreiben.

BMWi fördert ab sofort kleinere und mittlere Betriebe bei der Umsetzung von Homeoffice

30. März 2020

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen.

Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung (maximale Tagessatz 1.100 Euro) durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage. Nach eigenen Aussagen des BMWi sieht das Förderprogramm „go-digital“ hierfür ein schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Das neue Fördermodell deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung von Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration spezifischer Hardware. Ab sofort können demnach IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum Ziel haben, offiziell unter dem besagten Modul (Digitalisierung von Geschäftsprozessen) beantragt und bewilligt werden. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. Von der Förderung weiterhin ausgeschlossen sind hingegen reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware. KMU und Handwerksbetriebe.
 
KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen, beispielsweise die Beantragung der Förderung, die Umsetzung passgenauer und sicherere Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333

Mehr Infos

 Webseite des Förderprogramms "go-digital" - Homeoffice

Das Förderprogramm "go-digital"

Die Digitalisierung des Geschäftsalltags ist eine der größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen. Um sich im Wettbewerb behaupten zu können, ist es wichtig, die Digitalisierung in allen Geschäftsprozessen im Unternehmen fest zu etablieren.

Das Programm umfasst die drei Module IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse. Es bietet Beratungen durch autorisierte Unternehmen an, damit Betriebe mit den technologischen Entwicklungen sowie dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Dabei werden auch Maßnahmen, die das Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen, finanziert.

Das BMWi hat dazu Beratungsunternehmen autorisiert, die Betriebe bei der Suche nach individuellen Lösungen für die Digitalisierung des Geschäftsalltags und für den steigenden Sicherheitsbedarf unterstützen. Die Berater übernehmen auch die Antragstellung für die Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtswesen.

Wer kann einen Antrag stellen?

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks, die weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen.

Was wird gefördert?

Von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Unternehmen. Beratungsleistungen werden mit einer Förderquote von 50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Als Begünstigte zahlen Sie nur einen Eigenanteil an das Beratungsunternehmen. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von 6 Monaten.

Mehr Infos und Anträge

Webseite des Förderprogramms "go-digital"



Tobias Werthwein

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)

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