Verkehr Stau
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Pressemitteilung Nr. 45 vom 19.8.2019Handwerk warnt vor Nord-Süd-Umweltspur

Tragfähiges Gesamt-Verkehrskonzept und vor allem attraktiverer ÖPNV angemahnt

Die Handwerkskammer respektiert die Anstrengungen der Stadt, Fahrverbote für Düsseldorf auszuschließen. Das Handwerk warnt allerdings vehement vor den Folgen einer kilometerlangen Verengung der Haupt-Pendlerachse durch die City zwischen der A 46 - Abfahrt Zentrum bis zum Nordstern. Sie befürchtet lange Rückstaus. Die Gefahr bestehe, dass der Verkehr sich neue Wege suchen werde - und zwar in weniger geeignete Durchfahrtsbereiche. Die Emissionen würden sich entsprechend mit verlagern und dort möglicherweise über den Grenzwert hinaus hochgetrieben, was den neuen Luftreinhalteplan konterkarieren würde, und den Wirtschaftsverkehr insgesamt blockieren. "Handwerksunternehmen und ihre Mitarbeiter müssen aber termingerecht von A nach B kommen", betonte Ehlert.  

Die HWK mahnt dringend ein tragfähiges Gesamt-Verkehrskonzept für die Nord-Süd-Achse an, das positive Anreize für den Umstieg auf alternative, umweltfreundliche Verkehrsmittel setzt, auf P&R- und Mobilstationen und auf einen ÖPNV mit größerer Aufnahmekapazität, kurzer Taktung, besseren Tarifstrukturen, mehr Sicherheit und Sauberkeit, und in räumlicher und digitaler Vernetzung mit Sharing-Angeboten. Die HWK unterstützt nachdrücklich den Umstieg auf energiearme und energiefreie Verkehrsmittel im Rahmen der zwischen Handwerk und Stadt beschlossenen Mobilitätspartnerschaft.

Konrad Alexander HWK Düsseldorf

Alexander Konrad

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