Rettungskräfte mit Rettungsboot beim Hochwasser-Einsatz. Im Vordergrund Sandsäche.
Marc Bruxelle/iStock.com

Hochwasser: Handwerk hilft Handwerk

Unser Team der Betriebsberatung ist gerne für Sie da.

Viele Betriebe in unserem Kammerbezirk wollen nach der Hochwasserkatastrophe helfen. Langfristig wird es betroffenen Kolleginnen und Kollegen an Produktionskapazität, Maschinen, Lagerfläche etc. fehlen. 

Betriebe, die Hilfe suchen:

  • Bitte wenden Sie sich an unsere Betriebsberatung unter 0211 8795-555 oder betriebsberatung@hwk-duesseldorf.de 
  • Wir stellen Ihnen eine Liste mit allen Handwerksbetrieben oder Personen, die helfen möchten, zur Verfügung.
  • Sie können dann selbstständig mit einem Betrieb oder einer Privatperson Kontakt aufnehmen. 
  • Bitte achten Sie darauf, alle Modalitäten wie anfallende Kosten im Vorfeld zu klären.

Betriebe und Personen, die Hilfe anbieten möchten:

  • Bitte füllen Sie das Formular "Ich biete Hilfe" aus.
  • Wir erstellen eine Liste mit allen Betrieben/Personen, die helfen wollen, und gebe diese an Hilfesuchende weiter, die dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.
  • Bitte teilen Sie uns mit, wenn Ihr Hilfsangebot nicht mehr aktuell ist.
Bitte geben Sie Ihre Daten in das Formular an.

Wir helfen mit!

Datenschutzrechtliche Hinweise

Die Erhebung und Verarbeitung der Formulardaten erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und dient der Bearbeitung Ihres Hilfsangebots zur Aktion "Handwerk hilft" Wir speichern Ihre Daten nur so lange, wie dies zur abschließenden Bearbeitung notwendig ist. Eine Weitergabe Ihrer Daten an Dritte erfolgt im Rahmen der Aktion "Handwerk hilft". Sie können als betroffene Person jederzeit die Ihnen durch die DSGVO gewährten Rechte geltend machen.Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

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* Pflichtfeld

Herzlichen Dank an folgende Betriebe für ihre Unterstützung:
  • 3 W Management GmbH, Ratingen
  • Matschke Sanitär- und Heizungstechnik, Münster
  • Bauwerksabdichtung Marseille, Schwalmtal
  • Fleischerei Wilhelm Tepaß, Wesel
  • Wiesner Sanitär & Heizung, Duisburg
  • Thomas Küppers Elektro-SHK, Tönisvorst
  • Gebäude- und Industrietechnik Schneider, Duisburg
  • Ehringfeld GmbH, Isselburg


Spendenaktion "Handwerk hilft"

Um in Not geratene Handwerksbetriebe in den Hochwasserregionen unterstützen zu können, rufen ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und Generalsekretär Holger Schwannecke zur Spendenaktion „Handwerk hilft“ auf. Die Handwerkskammer zu Köln hat stellvertretend für die Handwerkskammern in allen betroffenen Regionen ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn
Empfänger: Handwerkskammer zu Köln
IBAN: DE63 3705 0198 1902 5913 28
BIC: COLSDE33XXX
Stichwort: Hochwasserhilfe „Handwerk hilft“

 Der komplette Aufruf zum Nachlesen

Erste Schritte

Starkregen und Unwetter haben den Westen und somit auch Teile unseres Kammerbezirkes schwer getroffen. Die Auswirkungen der Katastrophe haben auch viele Handwerksbetriebe zu spüren bekommen. Das sollten betroffene Betriebe als Erstes beachten:

  • Erst nach offizieller Freigabe das Gelände oder Gebäude betreten!
  • Vorsicht bei Elektroinstallationen etc.
    Lassen Sie Ihre Installationen und Einrichtungen durch eine Fachfirma VOR Inbetriebnahme bzw. Nutzung prüfen! Dies betrifft die Energieversorgung (Strom, Gas, Wasser, Öl) sowie Maschinen, Geräte und Anlagen.

Machen Sie eine Schadensauflistung und dokumentieren Sie dabei präzise alle Einzelschäden:

  • Foto-/Videomaterial erstellen
    Vorher
    Nachher
    während der Schadensbeseitigung
  • Erfassungszeitpunkt
    Datum und Uhrzeit sollten erkennbar sein
    Archivierung/Dokumentation mit System. Legen Sie von Anfang an eine Struktur zur Dokumentation der Foto-/Video-Dateien fest:
    Dateinamen vereinheitlichen (Datum, Uhrzeit, Objekt, Standort). Beispiel: „2021-07-16_8.00_Abkantbank_Werkstatt“

Nachfolgende Versicherungen könnten eventuell Schäden decken: 

  • Gebäudeversicherung – Elementarschäden
  • Hausratversicherung
  • Inventarversicherung
  • Maschinenversicherung
  • Elektronikversicherung / EDV-Versicherung
  • Teil-/Vollkasko KFZ-Versicherung
  • Betriebsunterbrechungsversicherung
  • Lagerversicherung
  • Warenversicherung

Siehe auch:  Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz!

Schadenanzeige

  • Melden Sie Ihren Schaden beim Versicherer zeitnah an!
  • Schriftliche Schadenanzeige per E-Mail, Fax oder Post
  • Eingangsbestätigung anfordern und aufheben

Schadenminderung
Die Schäden soweit möglich mindern! Auch wenn Sie versichert sind, sind Sie verpflichtet, den Schaden zu mindern und alles Zumutbare zu veranlassen. 

  • Abschöpfen/Auspumpen, je nach Gebäudesituation vorher Feuerwehr / Sachverständige kontaktieren
  • Schlamm- und Schmutzablagerungen vor dem Antrocknen vorsichtig abspülen

Anweisungen der Versicherung beachten!
Beachten Sie die Bedingungen und Klauseln Ihrer Versicherungsverträge

Nichts voreilig entsorgen!
Beschädigte Gegenstände vorerst aufheben (Versicherung Gelegenheit zur Besichtigung geben).

Kostenvoranschlag
Vor der Reparatur Kostenvoranschlag einholen und von Versicherung freigeben lassen.

Eigenleistungen
Eigenleistung mit Datum, Uhrzeit und Tätigkeit dokumentieren (z. B. Aufräumarbeiten, Reparaturen).

Abschlagszahlung Versicherung
Stimmen Sie mit Ihrer Versicherung eine Abschlagszahlung ab!



Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Betriebsberatung:

 0211 8795-555

oder betriebsberatung@hwk-duesseldorf.de

Finanzielle Hilfen



 Übersicht zu den Hochwasserhilfen 2021 (ZDH)



Soforthilfe von Bund und Land

Für jede betroffene Betriebsstätte kann eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden.

Anträge können in der Regel über die Kommunen gestellt werden.



Antragsformular, Richtlinien, FAQs, Ausfüllhilfen

  www.land.nrw/de/soforthilfe

Unwetterhilfe der NRW.BANK

Die NRW.BANK unterstützt Betroffene Betriebe durch finanzielle Hilfen, um die Unwetterschäden zu beseitigen. Damit möglichst viele Betroffene an günstige Finanzmittel kommen, hat die NRW.BANK in Abstimmung mit dem Land NRW reagiert und bietet sowohl Gewerbetreibenden als auch Privatpersonen schnelle, unbürokratische und sehr zinsgünstige Förderung an.

Um Betroffene von Hochwasserschäden schnellstmöglich zu unterstützen, hat die NRW.BANK die beiden Programme NRW.BANK.Universalkredit und NRW.BANK.Gebäudesanierung ab sofort und befristet bis zum 31. Dezember 2021 besonders attraktiv gestaltet.



Mehr Infos

 NRW.BANK



Bürgschaftsbank: Sofortmaßnahmen und Sonderprogramm Hochwasser/Starkregen

Die Bürgschaftsbank NRW unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in NRW, die durch Hochwasser/Starkregen Schäden erlitten haben, deren Behebung nicht aus eigener Kraft bewältigt werden kann. Dazu steht sowohl ein unbürokratischer Antrag auf Tilgungsaussetzungen für bereits verbürgte Finanzierungen sowie ein
Sonderprogramm zur Verfügung. Aussetzungen und das Programm können ab sofort, zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021, beantragt werden.

Wer kann gefördert werden:
Alle kleinen und mittleren Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die durch Hochwasser/Starkregen Schäden erlitten haben.

Wie wird gefördert:
Bis zu 80%ige Ausfallbürgschaft, max. 2,5 Mio. Euro, gegenüber Kreditinstituten für Kredite (je Unternehmen) von bis zu 5 Mio. Euro (bei einer 50%igen Ausfallbürgschaft).

Mehr Infos

 www.bb-nrw.de

Rechtliche Hinweise

Hochwasser und Umweltkatastrophen haben teilweise erhebliche Auswirkungen auf bestehende Arbeits- und Vertragsverhältnisse. Aus diesem Grund ist jedem Arbeitgeber/ Arbeitnehmer zu empfehlen, sich im konkreten Fall rechtlich beraten zu lassen. Grundsätzliche Auswirkungen und ausgewählte Fallkonstellationen haben wir hier kurz dargestellt, um eine erste Orientierungshilfe zu geben:

  • Für rechtzeitiges Erscheinen am Arbeitsplatz sind die Beschäftigten selbst verantwortlich. Sie tragen das Risiko (Wegerisiko) (pünktlich) den Arbeitsplatz zu erreichen.
  • Sollte in Folge einer Überschwemmung der Weg zur Arbeit nicht möglich sein, verlieren Arbeitnehmende ihren Anspruch auf das Arbeitsentgelt.
  • Vorranging sollte jedoch versucht werden zwischen Arbeitgeber/innen und Beschäftigten eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Beispielsweise durch den Rückgriff auf Überstunden oder Urlaubstage.
  • Können Betriebe ihre Mitarbeitenden aufgrund von Hochwasserschäden nicht mehr beschäftigen, sind sie grundsätzlich weiterhin zur Zahlung des vereinbarten Lohns verpflichtet, da der Betrieb das sogenannte Betriebsrisiko trägt.
  • Hier kann der Betrieb jedoch unter den entsprechenden Voraussetzungen Kurzarbeitergeld beanspruchen.
  • In der Regel wird ein Arbeitsausfall in Folge eines unabwendbaren Ereignisses (Hochwasser/Überschwemmungen) einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld begründen.
  • Hierzu muss der Arbeitsausfall der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt werden.
  • Nach  § 20 ff BHKG sind Arbeitnehmende, die in der Freiwilligen Feuerwehr oder in ähnlichen Hilfsorganisationen ehrenamtlich tätig sind, im Katastrophenfall freizustellen.
  • Um eine Lohnfortzahlung für den Arbeitnehmenden zu erhalten, müssen Arbeitgeber einen Antrag stellen - entweder an die Kommune (z. B für Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr) oder an die Organisationen selbst (z. B. für Einsatz beim THW).
  • Sofern angemietete Räumlichkeiten eines Betriebs durch das Hochwasser beschädigt oder zerstört wurden, besteht die Möglichkeit, gegenüber der Vermieter die Miete zu mindern.
  • Voraussetzung hierfür ist in der Regel, dass die Räumlichkeiten für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht mehr oder nur noch eingeschränkt tauglich sind.
  • Dies gilt auch dann, wenn der Vermieter keinen Einfluss auf den Schaden hatte. Hier muss im Einzelfall der jeweilige Inhalt des Mietvertrages berücksichtigt werden.

Droht aufgrund eines ausfallenden oder eingeschränkten Geschäftsbetriebes die Verzögerung oder der Ausfall von Aufträgen (Verzug), stellt sich die Frage, welche Ansprüche Handwerksbetriebe gegenüber ihren Lieferanten und welche Pflichten Handwerker/innen gegenüber ihren Kunden haben?

Die Haftung für die Folgen einer Verzögerung oder eines Leistungsausfalls setzt stets ein Verschulden (Vorsatz oder Fahrlässigkeit) voraus.

Kommt also ein Lieferant den vertraglichen Pflichten nicht wie vereinbart nach, haftet er nur dann, wenn er die Ursachen hierfür verschuldet oder zumindest mitverschuldet hat. Genauso verhält es sich mit Handwerksbetrieben, die zugesagte Leistungen nicht oder nur verspätet durchführen können.

Eine Überschwemmung oder ein Hochwasser sind voraussichtlich ein Fall der höheren Gewalt, sodass man davon ausgehen kann, dass nicht der Handwerksbetrieb, sondern die außergewöhnlichen Umstände für den Leistungsausfall verantwortlich sind und demnach eine Haftung für die Folgen des Leistungsausfalls ausscheidet. Das bedeutet, dass in der Regel weder Handwerksbetriebe ihre Lieferanten noch Auftraggeber Handwerksbetriebe für entstandene Schäden belangen können.

Es kommt jedoch stets auf eine Einzelfallbetrachtung an und es erfordert für jedes Vertragsverhältnis eine gesonderte Betrachtung der Ursächlichkeit der Leistungsverzögerung/-verhinderung.

 
 Kontakt

Ass. Manfred Steinritz
Stv. Hauptgeschäftsführer

Tel. 0211 8795-510
Fax 0211 8795-95510
manfred.steinritz--at--hwk-duesseldorf.de

Claudia Toeller
Abteilungsleiterin

Tel. 0211 8795-520
Fax 0211 8795-95520
claudia.toeller--at--hwk-duesseldorf.de

Steuern

 Katastrophenerlass: Finanzverwaltung NRW gewährt steuerliche Entlastungen

Die Finanzverwaltung ermöglicht steuerliche Hilfsmaßnahmen wie Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau. Zusätzlich sind die Finanzämter angehalten, den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere durch die Stundung von Steuern und die Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegenzukommen.



Übersicht zu aktuellen steuerlichen Maßnahmen für Hochwassergeschädigte

 Zentralverband des Deutschen Handwerks



Umsatzsteuer – Unterstützung bei der Bewältigung der Flutkatastrophe

Das Bundesfinanzministerium hat mit Erlass vom 23. Juli 2021 umsatzsteuerliche Erleichterungen zur Bewältigung der Flutkatastrophe in Bayern, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen im Juli 2021 veröffentlicht.

Folgende Leistungen werden umsatzsteuerlich begünstigt:
  • unentgeltliche Überlassung von Wohnraum an Helfer und Geschädigte
  • unentgeltliche Verwendung von dem Unternehmen zugeordneten Gegenständen (Investitionsgütern) zur Suche und Rettung von Flutopfern, Beseitigung der Flutschäden
  • unentgeltliche Erbringung einer sonstigen Leistung (z. B. Personalgestellung für Aufräumarbeiten)
Daneben werden folgende Erleichterungen gewährt:
  • Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2021
  • Umsatzsteuerfreiheit für bestimmte Sachspenden aus dem Unternehmensvermögen

Die Maßnahmen sind befristet bis zum 30. Oktober 2021 bzw. bis zum 31. Dezember 2021.

Sozialversicherung

IKK classic: "Hilfe für vom Hochwasser betroffene Unternehmen"

Die IKK classic sichert den Betrieben, die unmittelbar von der Hochwasser-Katastrophe betroffen sind und die Sozialversicherungsbeiträge nicht rechtzeitig zahlen können, unbürokratische Hilfe zu. Wichtig ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Kundenberater/innen, um schnellstmöglich eine Regelung zu treffen.







Prüfen Sie jetzt den Umfang Ihres Versicherungsschutzes!

Vor den möglicherweise existenzbedrohenden Folgen kann man sich schützen, indem man im Vorfeld entsprechende Versicherungen abschließt.

Die Gebäudeversicherung versichert das Betriebsgebäude inklusive des Grundstücks gegen Feuer, Sturm, Hagel sowie Leitungswasserschäden. Zusätzlich können in einer Elementarversicherung Schäden z. B. durch Starkregen, Überschwemmungen, Rückstau, Hochwasser, Erdrutsche, Erdsenkung und Erdbeben abgedeckt werden.

Die Unwetterhäufigkeit hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die sogenannten Elementarschäden – beispielsweise aufgrund von Hochwasser – verursachen jährlich Schäden an Gebäuden in enormer Höhe. Ein Großteil aller Versicherten ist hierfür nicht ausreichend abgesichert. 

Damit Ihr Risiko minimiert wird, sollte Ihre Gebäudeversicherung eine Elementarschadenversicherung – auch Naturgefahrenversicherung genannt – beinhalten. Der Basisschutz allein deckt diese Schäden nicht ab. Die erweiterte Naturgefahrenversicherung schützt Eigentümer und Mieter vor den finanziellen Folgen von Naturkatastrophen. Folgende Kosten werden beispielweise durch die Elementarversicherung übernommen:

  • Reparaturen am Haus sowie an Nebengebäuden
  • Abriss und Neubau des Hauses
  • Trockenlegung etc.

Wichtig ist auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Diese dient der Absicherung von Vermögensschäden bzw. Betriebskosten, die durch „Zwangspausen“ (wie jetzt durch Elementarschäden) im Betriebsablauf entstehen. Die Betriebsunterbrechungsversicherung versichert bis zur vollen Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes die laufenden Kosten wie Löhne, Gehälter, Pacht und Zinsen. Sie ist im Regelfall nur in Kombination mit entsprechenden Sachversicherungen abzuschließen.

Auch die Umweltschadenhaftpflichtversicherung ist von großer Bedeutung. Durch Umweltvorschriften kann der Betriebsinhaber für durch den Betrieb verursachte Umweltschäden haftbar gemacht werden. Grundsätzlich besteht für Schäden durch Einwirkungen auf Boden, Luft und Wasser (z.B. durch austretendes Heizöl, Maschinenöl oder Chemikalien) im Rahmen der Betriebshaftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz.