Elektromobilität Ladekabel
HWK Düsseldorf

Land NRW baut Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität" weiter aus

Förderung von Elektrolastenrädern, Ladesäulen und Beratungen für Unternehmen mit Zuschüssen bis zu 50 Prozent

Die Förderung der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen wird um drei weitere Förderbereiche ergänzt: Seit dem 1.10.2018 unterstützt das Land auch den Kauf von Elektrolastenrädern, professionelle Beratungen zur Umsetzung von emissionsarmen Mobilitätslösungen in Unternehmen sowie das Leasing von E-Fahrzeugen in Kommunen.

  • Konkret erhalten Privatpersonen und Unternehmen beim Kauf eines Elektrolastenrads bis zu 30 Prozent des Kaufpreises dazu, für Kommunen sind sogar 60 Prozent der Anschaffungskosten förderfähig.
  • Vermieter von mehr als drei Wohneinheiten, Flottenbetreiber mit mehr als vier Fahrzeugen sowie Arbeitgeber mit mehr als vier Stellplätzen erhalten außerdem attraktive Zuschüsse vom Land. Lassen sie sich von Experten Konzepte erstellen, wie sie ihren Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umstellen oder die Ladeinfrastruktur ausbauen können, zahlt das Land für diese Leistung einen Zuschuss von maximal 15.000 Euro.
  • Die dritte neue Förderung kommt Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugute, die Elektrofahrzeuge leasen möchten. Hier übernimmt das Land bis zu 40 Prozent, bei Brennstoffzellen-Fahrzeugen bis zu 60 Prozent des Neupreises, die als Anzahlung bei Beginn des Leasingvertrags geleistet werden.

Für Unternehmen bietet das Programm Emissionsarme Mobilität folgende Möglichkeiten:

  • Umsetzungsberatung Elektromobilität: Gefördert werden maximal 50 Prozent der Kosten (maximal 15.000 Euro).
  • Anschaffung von Elektrolastenrädern: bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten (maximal 2.100 Euro)
  • Förderung von nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: bis zu 50 Prozent der Ausgaben für eine Wallbox (maximal 1.000 Euro); für eine Ladesäule (maximal 3.000 Euro pro Ladepunkt).
  • Förderung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: für Ladesäulen für Handwerker und Unternehmen bis zu 50 Prozent der Ausgaben (maximal 5.000 Euro je Ladepunkt).

Weitere Informationen unter  progres.nrw Programmbereich Emissionsarme Mobilität (externer link)

Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg

Fachreferent Klimaschutz und Energiemanagement

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