v.l. Kreislehrlingswart KH Remscheid Lutz Kotthaus, KHM Armin Hoppmann, Kammerpräsident Andreas Ehlert, Obermeister der SHK-Innung Remscheid Hans-Jürgen Althaus, Lehrling des Monats Marvin Kircher, Seniorchef Armin Zache, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Geschäftsführer und Ausbilder Cliff Zache
v.l. Kreislehrlingswart KH Remscheid Lutz Kotthaus, KHM Armin Hoppmann, Kammerpräsident Andreas Ehlert, Obermeister der SHK-Innung Remscheid Hans-Jürgen Althaus, Lehrling des Monats Marvin Kircher, Seniorchef Armin Zache, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Geschäftsführer und Ausbilder Cliff Zache

Lehrling des Monats März 2015

Pressemitteilung Nr. 9 vom 5. März 2015

Remscheider Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik überzeugt durch technische Begabung, Kundenbegeisterung und Verantwortungsbereitschaft. Auch OB Mast-Weisz gratulierte persönlich.

Unter den mehr als 21.000 Auszubildenden des Handwerks an Rhein, Ruhr und Wupper finden sich zahlreiche junge Persönlichkeiten, die ihre Ausbilder/-innen begeistern: aufgrund ihrer besonderen Begabung und Handfertigkeit, weil sie mit innovativen Ideen aufhorchen lassen, weil sie früh besondere Verantwortung übernehmen, weil sie Handicaps und Hindernissen getrotzt haben und weiterhin trotzen.

Die Handwerkskammer Düsseldorf und die 12 Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk haben sich deshalb entschlossen, künftig regelmäßig die besten Nachwuchskräfte in allen Kreisen und Kreis-freien Städten des Kammerbezirks (Regierungsbezirks) unter dem Titel „Lehrling des Monats“ der Öffentlichkeit vorzustellen

„Lehrling des Monats“ März ist Marvin Kircher. Der 21-Jährige hat in seiner 3-jährigen Lehrzeit zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik im Remscheider Familienunternehmen Armin Zache Wärme Wasser Energie GmbH & Co. KG seine Ausbilder begeistert.

„Marvin Kircher hat sich von Anfang an technisch sehr gut angestellt und brachte darüber hinaus ein ausgezeichnetes physikalisches Grundverständnis mit. Ich habe ihm deshalb über die reguläre betriebliche Unterweisung hinaus zusätzliche Möglichkeiten geboten, die er auch gerne angenommen hat: Vertiefung in E-Technik, in Steuer- und Regelungstechnik, Werkslehrgänge beim Herstellern, Teilnahme an einem Projekt „Kundendienstaustausch“. Ein weiteres besonderes Merkmal ist seine hohe Loyalität zu seinem Unternehmen“, äußerte sich der geschäftsführende Gesellschafter, Cliff Zache, am Donnerstag bei der Prämierung vor Pressevertretern enthusiastisch.

„Marvin ist ein toller Kandidat und entspricht idealtypisch dem Auslobungs-Ziel, Wertschätzung für be-sondere Leistung und außerordentliches Engagement in den Reihen unseres Berufsnachwuchses sichtbar auszudrücken. Wir wollen der aktuellen Schülergeneration mit der Auszeichnung ein Iden-tifikations- und Ermutigungs-Signal senden, wie vielfältig und attraktiv insbesondere mit Blick auf die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung der Ausbildungsweg in unseren 130 Lehrberufen ist“, begründete Kammerpräsident Andreas Ehlert die Leuchtturm-Initiative der nordrheinischen Handwerksorganisationen. „Wir füllen damit auch die zweite fünfjährige Phase der Imagekampagne des deutschen Handwerks regional mit Leben. Sie wendet sich gezielt an die Generation U 25: mit dem Jahresmotto „Leidenschaft“. Mit der Aufforderung, sich einzubringen. Siehe die aktuelle Plakatkampagne „Die Welt war noch nie so unfertig“: Wir wollen Euch, wir brauchen Euch, wir werden Euch fördern. Das ist der Impuls“, so Ehlert am Donnerstag vor Pressevertretern im ausbildenden Unternehmen.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir hier und heute einem großen Nachwuchstalent und damit der dualen Ausbildung im Handwerk insgesamt eine Bühne bieten können“, bekräftigte Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann. „Marvin Kircher überzeugt vor allem auch durch seine Haltung. Er hat sich bewusst einen Ausbildungsbetrieb ausgesucht, der das gesamte Spektrum dieses anspruchsvollen energie- und versorgungstechnischen Berufes abdeckt. Er bringt die richtige Einstellung für die Bedürfnisse unserer Auftraggeber mit, hat im Vorgespräch diesen Satz gesagt: „Die Vorstellungen des Kunden umzusetzen, macht mich glücklich!“ Und Marvin Kircher stellt sich gern in den Dienst einer guten Sache, ist Aktiver in einer Hofgemeinschaft. Als Finanzwart hält er das Geld der freiwilligen Vereinigung zusam-men, die sich unter anderem für bessere Verkehrssicherheit an der Durchgangsstraße einsetzt und einmal im Jahr ein in der Region bekanntes Hoffest ausrichtet“, erhellte Hoppmann weitere Hintergründe der Entscheidung von Kammer und Kreishandwerkerschaft für den Junghandwerker. Der im Übrigen vor kurzem seine Gesellenprüfung ablegte - und nicht ganz unerwartet - auch mit guten Noten bestand. Hoppmann verband seinen Glückwunsch mit dem trockenen Hinweis: „Die Gesellenurkunde gibt´s aber erst auf der großen Lehrabschlussfeier.“

Komplimente auch für den Ausbildungsbetrieb

Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ließ es sich nicht nehmen, dem vielverspre-chenden Nachwuchs-Handwerker persönlich zu gratulieren und sprach bei dieser Gelegenheit auch dem Ausbildungsbetrieb hohe Anerkennung aus. Nicht ohne Grund, denn die Firma Zache tut viel, um Schüler für die Ausbildung in einem zu Unrecht unterschätzten energie- und versorgungstechnischen Zukunftsberuf zu gewinnen. Cliff Zache knüpft dazu ganz bewusst Netzwerke, stellt unter anderem im Rahmen eines regelmäßig von der Kreishandwerkerschaft organisierten Ausbildungsmarkts handwerkliche Berufsbilder und -ziele vor, präpariert in Workshops Bewerber mit Verhaltenstipps. Einmal im Jahr gibt er an einer Hauptschule Berufsorientierungsunterricht. Kindergartengruppen besuchen sein Unternehmen. Bei den Wirtschaftsjunioren hat er in Form von „Company lessons“ mitgeholfen und an Realschulen und Gymnasien Interessierten in Freistunden über seinen Berufsalltag berichtet und sie so für die Wirkweise von Wärmepumpen und Blockheizkraftwerken begeistert.

„Schüler zeigen sich oft überrascht von der Vielfalt der Fachgebiete – etwa in der Anlagensteuerung, in der Mess- und Regeltechnik – und davon, dass sich dieser Ausbildungsberuf ständig weiterentwickelt. Die Kompetenz eines Marvin Kircher sorgt dafür, dass wir in immer mehr Betrieben und Häusern Niedrigstenergieverbräuche vorfinden: durch den Einsatz von Solarthermie oder z.B. der Kraft-Wärmekopplung“, ergänzte Ausbilder Cliff Zache.

Mit der Überreichung der Auszeichnungs-Urkunde und einer „Ice-Watch“ im blau-roten Styling der Imagekampagne des Handwerks durch OB, Kammerpräsident und Kreishandwerksmeister an einen sichtlich stolzen Marvin Kircher fand die Ehrung ihren Höhepunkt und Abschluss.

Zur Auswahl der Besten unter den Azubis

Die Kammer recherchierte das Panel der leistungsstärksten Nachwuchskräfte gemeinsam mit allen 12 Kreishandwerkerschaften, die im Bezirk ansässig sind, und die aufgrund ihrer Ortsnähe die wesentlichen Hinweise gegeben haben, und im Direktkontakt mit den benannten Ausbildungsbetrieben und potenziellen Kandidaten. Zentrale Auswahlkriterien sind: Handwerkliche Begabung; Zielstrebigkeit; Verantwortungsbereitschaft, auch in einem außerberuflichen, freiwilligen sozialen, ökologischen, kulturellen Zusatzengagement; Förderstatus in einer Begabtenförderung, besondere Integrationsleistung z. B. nach Zuwanderung oder trotz körperlichem Handicap; „hat die Kurve gekriegt“ nach einem bisher nicht ganz geradem Lebensweg; Mitwirkung an einer Innovation oder betrieblichen Verbesserung.

Alexander Konrad

Leiter Kommunikation & Pressesprecher

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