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Solarenergie ohne Deckel

Der Bundesrat hat kurz vor seiner Sommerpause endgültig den 52 GW-Solardeckel abgeschafft. Damit wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen auch in Zukunft weiterhin gefördert. Für die Solarbranche kam die Entscheidung in letzter Sekunde.

Laut Medienmitteilung hat der Bundesrat am 3. Juli die Reform des Erneuerbare-EnergienGesetzes beschlossen. Einer der Reformpunkte ist die Aufhebung des sogenannten „SolarDeckels“ für Deutschland. Demnach hätte es bei Erreichen der 52 Gigawatt-Grenze an installierter Solarleistung in Deutschland keine Vergütung mehr für ins Netz eingespeisten Strom aus Solaranlagen gegeben. Mit dem Beschluss vom 3. Juli ist der Deckel nun Geschichte. Stattdessen hat der Bundesrat zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen, damit das Klimaschutzziel 2030 mit einem Anteil von 65 Prozent an Erneuerbaren Energien tatsächlich erreicht werden kann. So sollen Abgaben und Umlagen reformiert, die Windenergie weiter ausgebaut und Photovoltaik besser gefördert werden. 

Betriebe, die daher jetzt den Einsatz einer Photovoltaikanlage für ihren Betrieb prüfen wollen, können zur ersten Orientierung mit dem Solarkataster NRW unabhängig, kostenlos, einfach und schnell über die Möglichkeiten der Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung informieren.

Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg

Fachreferent Klimaschutz und Energiemanagement

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