Photovoltaik - Sonnenstrom
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Solarmetropole Ruhr: Klimaschutz gemeinsam mit dem lokalen Handwerk

Erfolgreiche Online-Veranstaltung für das Handwerk Region Ruhr

Die im letzten Jahr erfolgreich gestartete Ausbau-Initiative „Solarmetropole Ruhr“ will noch mehr private Haushalte und Unternehmen für die Nutzung von Solarenergie in der Region gewinnen. Das Ziel ist, möglichst viele Solaranlagen durch das lokale Handwerk zu installieren. Aufgrund der  aktuellen Geschehnisse und Einschränkungen wurde die Veranstaltung online angeboten.

Knapp 50 Teilnehmer folgten der Einladung der zu einer Online-Veranstaltung, die am 9. Juni von der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr gemeinschaftlich mit der EnergieAgentur.NRW durchgeführt wurde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Cathrin Campen, Klimanetzwerkerin der EnergieAgentur.NRW.

Nach der Vorstellung der „Solarmetropole Ruhr“ durch Dr. Christina Buckemüller vom Regionalverband Ruhr, gab Carl-Georg von Buquoy von der EnergieAgentur.NRW einen aktuellen Marktüberblick zum PV-Solarmarkt und die Potenziale der Photovoltaik. Vor allem der starke Preisverfall der vergangenen Jahre, aber natürlich auch die verstärkte Klimadebatte und der Ausbau der Elektromobilität steigern nach seiner Einschätzung die Investitionsbereitschaft in Solartechnik. Mit Erzeugungskosten von unter 10 Cent je Kilowattstunde kostet Strom vom eigenen Gewerbedach oder Eigenheim nur noch ein Bruchteil gegenüber Strom vom Energieversorger.

In einem eindrucksvollen Praxisbericht aus der Sicht eines ausführenden Handwerksbetriebes zeigte der Photovoltaikexperte Dieter Düllmann von der W.D. Düllmann GmbH & Co. KG, dass sich die Photovoltaik für seine Kundschaft und seinen Betrieb wieder lohnt - wirtschaftlich und für das Klima. Auch die Zielgruppe der inhabergeführte Unternehmen des Mittelstandes bieten seiner Ansicht nach gute Potenziale zur Umsetzung von erfolgreichen Photovoltaikprojekten auf den Dächern der eigenen Gewerbeimmobilie.

In der anschließenden Diskussion wurde noch lange intensiv über die Vorteile der Solarenergie diskutiert und darüber, welche Chancen die Ausbau-Initiative für die Metropole Ruhr bietet. In einem sind sich dabei alle Beteiligten einig: Das Potenzial für Solarenergie in der Region ist sehr groß und sollte auf jeden Fall weiter gefördert werden! Für alle im Handwerk, die als „Mitmacher“ der  Solarkampagne auftreten wollen, gab es noch den abschließenden Hinweis auf LokalesHandwerk.de. Dieser Service  bietet einen einfachen, modernen Zugang zu lokalen Innungsfachbetrieben. Es sind ausschließlich Handwerksbetriebe zu finden, die in einer Innung eingetragen sind. Betrieben wird diese Plattform in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft, in der alle Innungen zusammen geschlossen sind. Alle weiteren Informationen zur Kampagne unter solar.metropole.ruhr

Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg

Fachreferent Klimaschutz und Energiemanagement

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