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Sparkassen- Digitalisierungsindex NRWUmfrage zur Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Digitale Technologien und digitales Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Um diese Bedeutung gerade für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) herauszuarbeiten, haben die Sparkassen in Westfalen-Lippe im Jahr 2018 erstmals den „Sparkassen-Digitalisierungsindex NRW“ veröffentlicht. Wissenschaftlicher Partner des Projekts ist die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Die dritte gemeinsame Auflage der Studie wird voraussichtlich im November 2022 vorgestellt.

Um auch das Handwerk möglichst umfassend im Index NRW 2022 abzubilden, laden wir Sie ein, mit Ihrem Unternehmen an der diesjährigen Studie teilzunehmen.

Die Umfrage findet vom 9. bis 27. Mai 2022 statt.

Für die Bearbeitung des Fragebogens werden ca. 15 Minuten benötigt. Alle Angaben im Rahmen der Umfrage werden von der Fachhochschule des Mittelstands streng vertraulich behandelt, anonymisiert verarbeitet und nur zum Zweck dieser Befragung eingesetzt. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen!



Mehr Infos

Der Index erscheint in zweijährigem Rhythmus und misst auf Basis eines Fragebogens den Digitalisierungsstand von KMU in den verschiedenen Branchen Handwerk, industrienahe Dienstleistungen, Industrie, Baugewerbe, Energie/Wasser/Abwasser/ Entsorgung, Gastronomie/Hotellerie, Handel, Sozial- und Gesundheitswesen. In diesem Jahr findet auch das Thema „Nachhaltigkeit“ Berücksichtigung im Index. Die Studie wird erstmals um den Teilbereich „Nachhaltige Transformation in Unternehmen“ erweitert.

Schon der Index 2020 hat gezeigt: Viele nordrhein-westfälische KMU haben Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Bestand im Jahr 2018 (mit 4,2 von möglichen 10 Indexpunkten) bereits deutlicher Handlungsbedarf, hat sich im Frühjahr 2020 – mit Beginn der Corona-Pandemie – der Druck auf die Unternehmen noch weiter erhöht. Es gilt aber auch: Unternehmen, die die Digitalisierung bereits vorangetrieben haben, sind besser durch die Krise gekommen.

Auch beim Blick auf den Branchenindex wird deutlich: Das „Handwerk“ hat sich in 2020 stark auf das Thema Digitalisierung von „Einkauf und Logistik“ (4,12 Indexpunkte) konzentriert. In diesem Bereich lag damals – neben dem Bereich „IT-Sicherheit“ – die größte Aktivität. Im Bereich der „IT-Ausstattung und -struktur“ wurde dagegen der zweitniedrigste Wert (2,28 Indexpunkte) aller acht Branchen ausgewiesen. Der Gesamtbranchenindex des „Handwerks“ lag in Jahr 2020 bei 2,82 Indexpunkten.

Die Gründe für Hindernisse und Probleme bei der Digitalisierung sind dabei so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Häufig bindet das Tagesgeschäft die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie deren Kapazitäten. Und dennoch muss die Transformation angegangen werden. Mit ihr werden sich die Herausforderungen durch die Pandemie, den Fachkräftemangel und insbesondere die aktuellen Auswirkungen des Ukraine-Krieges – mit steigenden Energie -und Rohstoffpreisen sowie Liefer- und Materialengpässen – besser bewältigen lassen.