Vorsicht Abzocke
Animaflora/iStock.com

Seien Sie vorsichtig!Neue Betrugsmasche mit gefälschten Rechnungen

Eine neue Betrugsmasche zieht ihre Kreise: Kriminelle fälschen Rechnungen von Unternehmen und leiten die Zahlungen von Kunden auf eigene Konten um.

Die Vorgehensweise: Die Betrüger fangen per E-Mail versandte Rechnungen für tatsächlich erbrachte Leistungen oder gelieferte Waren von Handwerkern oder anderen Firmen ab und manipulieren diese. Dazu tauschen die Täter  die Bankverbindung des Unternehmens gegen ein anderes Konto aus. Die gefälschte Rechnung wird dann per E-Mail an den ursprünglichen Empfänger versendet.

Arglose Verbraucher zahlen die Rechnung – das Geld kommt allerdings nicht bei der rechnungsstellenden Firma an, sondern landet auf dem Konto der Betrüger. In der Regel fällt der Betrug erst einige Wochen später auf. Bis dahin haben die Täter das Konto längst geräumt oder aufgelöst. Den Hauptschaden tragen Kunden, denn sie müssen die Rechnung ein zweites Mal begleichen.

Unternehmen und Verbraucher können dazu beitragen, Tätern das Handwerk zu erschweren.
 

Tipps für Rechnungsstellende

  • Werden Rechnungen per E-Mail versendet, sollte nicht die auf dem Webauftritt aufgeführte „allgemeine“ E-Mail-Adresse (z. B.: info@firma.de) verwendet werden.
  • Aktualisieren Sie Ihre Passwörter regelmäßig.
     

Tipps für Kunden

  • Vergleichen Sie die Angebotsdaten mit den Daten auf der Rechnung.
  • Vergleichen Sie die Kontodaten auf der Rechnung mit den Kontodaten auf der Homepage des Unternehmers.
  • Schöpfen Sie einen Verdacht, kontaktieren Sie den Rechnungssteller.
  • Bestätigt sich der Betrugsverdacht, informieren Sie umgehend die Polizei und versuchen Sie, bereits getätigte Überweisungen bei Ihrer Bank rückgängig zu machen.
  • Öffnen Sie keine unbekannten E-Mails oder übersandte Anlagen.
 

Kontakt

Camilla Porath

Juristin

Tel. 0211 8795-514

Fax 0211 8795-95514

camilla.porath--at--hwk-duesseldorf.de