Geschichte der Handwerkskammer Düsseldorf

Am 26. April 1900 fand im Düsseldorfer Rathaus die erste Vollversammlung der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Damit begann die Arbeit zur "Vertretung der Interessen des Handwerks".

 

1900: Die Handwerkskammer wird gegründet

"Für das Interesse der Gesammtheit"

Die ab 1850 einsetzende Industrialisierung erschütterte die wirtschaftliche Grundlage des Handwerks. Die Überzeugung, dass man sich organisieren müsse, wuchs immer mehr. 1900 war es dann endlich so weit.


1904: Der Fall Grunenberg

Die Handwerkskammer entlässt ihren ersten Syndikus

Bereits kurz nach Kammergründung führten Gegensätze in der Frage nach der "richtigen" Handwerkspolitik dazu, dass sich die Handwerkskammer zu Düsseldorf und ihr erster Syndikus auf die Aufhebung dessen Dienstvertrages "gütlich" einigten.


1914 bis 1918: Die Kammer im Ersten Weltkrieg

Von den Stärken des "organisierten" Handwerks

Während des Ersten Weltkrieges gerieten viele Betriebe trotz aller Anstrengungen in existentielle Bedrängnis. Schlimmer noch als der Arbeitskräftemangel wirkten sich der allgemeine Auftrags- und Rohstoffmangel aus. Dies war die Stunde der Handwerkskammern.


1919 bis 1933: Die Zeit der Weimarer Republik

Strukturelle Gegensätze zwischen Staat und Handwerk

Im Jahre 1925, ein Vierteljahrhundert nach ihrer Gründung, hatte sich die Handwerkskammer Düsseldorf als feste Größe an Rhein und Ruhr etabliert. Dennoch bestanden erhebliche Gegensätze zwischen Weimarer Staat und Handwerk.


1933 bis 1953: Zweiter Weltkrieg und Wirtschaftswunder

Wie Phoenix aus der Asche

Die Lebensumstände nach 1945 schrien geradezu nach "Improvisationskünstlern", und nicht wenige von ihnen fanden sich im Handwerk. Dessen traditionelle Vorzüge kamen jetzt zur vollen Geltung.


Nach 1945: Industrielle und digitale Revolution

Das Handwerk stellt sich den Herausforderungen

Die „industrielle Revolution" erwies sich als eine der einschneidendsten Zäsur in der Produktionsgeschichte des deutschen Handwerks. Ende des 20. Jahrhunderts sieht sich man sich einer neuen, mindestens ebenso großen Herausforderung gegenüber.