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Inklusionsberatung - Menschen mit Behinderungen im Handwerk

Viele Arbeitgeber erkennnen, dass Menschen mit Behinderungen zuverlässige und motivierte Mitarbeiter/innen sein können. Das Vorhandensein einer Schwerbehinderung sagt grundsätzlich nichts über den Einsatz und die Leistungsbereitschaft eines Beschäftigten aus.

Fördermöglichkeiten

Die Neueinstellung oder Ausbildung eines schwerbehinderten Menschen kann gefördert werden. Investitionen in die Ausstattung eines Arbeitsplatzes können bezuschusst werden. Je nach Einzelfall können Einstellungsprämien und Lohnkostenzuschüsse gewährt werden. Sollte es die Behinderung erfordern, ist der Einsatz von technischen Arbeitshilfen oder eine behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes notwendig und unterstützungsfähig.

Der Inklusionsberater der Handwerkskammer Düsseldorf, Volker Boeckenbrink, informiert und begleitet Betriebe bei der Neueinstellung, Beschäftigung oder Ausbildung von schwerbehinderten Menschen. Das LVR-Integrationsamt fördert die Fachberatung für Inklusion.



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Beratungsangebot

  • Informationen und Ansprechpartner rund um die berufliche Inklusion
  • Unterstützung bei der Schaffung von Praktikums-, Ausbildung- und Arbeitsplätzen
  • Sicherung bestehender Beschäftigungsverhältnisse
  • Hilfe bei der Beantragung von Nachteilsausgleichen und Leistungen zur Teilhabe
  • Kontaktherstellung zu Kostenträgern und Netzwerkpartnern

Wenn in Ihrem Betrieb bereits schwerbehinderte Menschen beschäftigt sind oder Sie die Einstellung überlegen, wenden Sie sich an unseren Inklusionsberater Volker Boeckenbrink.

Weitere Infos

Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland
Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter.



vilmA-Preis 2017 - Auszeichnung für Menschen mit Behinderungen

Der Sozialverband VdK ist der größte Sozialverband Deutschlands. Er setzt sich für die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke ein. Der VdK-Inklusionspreis vilmA wird alle zwei Jahre an insgesamt acht Preisträger aus NRW verliehen. Geehrt werden Menschen mit Behinderung, die sich durch besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf ausgezeichnet haben. Schirmherr in diesem Jahr ist Samuel Koch. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember 2017 im LVR-Industriemuseum in Oberhausen statt.

Wer kann Preisträger sein?

Menschen mit Behinderung aus Nordrhein-Westfalen, die sich durch besondere Leistungen hervorheben: Beschäftigte und Selbständige aus allen Fachrichtungen und Branchen, Auszubildende, Studierende, Mitarbeiter von Werkstätten für Menschen mit Behinderung.



Die Preisträger 2015:
(v.l.): Lena Apelmeier, Judith Liesegang, Dzenan Dzafic, Jörn Fabian Sbrzesny, Sascha Keuter, Angela Franke, Thomas Olejniczak und Daniel Hoß.
www.eventfotograf.in
Die Preisträger 2015: (v.l.): Lena Apelmeier, Judith Liesegang, Dzenan Dzafic, Jörn Fabian Sbrzesny, Sascha Keuter, Angela Franke, Thomas Olejniczak und Daniel Hoß.

Welche Kriterien sind ausschlaggebend?

Besondere Leistungen in Beschäftigung oder Ausbildung sowie Aspekte der Behinderung. Darüber hinaus können weiteres freiwilliges Engagement am Arbeits-/Ausbildungsplatz und/oder außerhalb von Ausbildung und Beruf in die Bewertung einfließen.

Jetzt bewerben - So geht es:

Kandidaten für den VdK-Preis können von Arbeitgebern, Institutionen, betrieblichen Interessenvertretungen und Einzelpersonen, z. B. Pfarrer, Sporttrainerin, vorgeschlagen werden. Vorschläge durch Familienangehörige oder Freunde sind ebenso ausgeschlossen wie Eigenbewerbungen. Bewerbungsschluss ist am 30. September 2017.

Mehr Infos und Bewerbungsunterlagen:

 www.vdk.de/nrw

Video "Zusammenarbeit - Inklusion"

Der Film widmet sich der Normalität des Besonderen. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit Behinderungen, deren Potential und Leistungsfähigkeit und die Selbstverständlichkeit der Zusammenarbeit im betrieblichen Alltag.

Wir begleiten die gehörlose Modistin Charlotte Müller, den Bäckergesellen Oliver Böken, der mit einer Hand seine Aufgaben meistert, sowie den kaufmännischen Angestellten Konstantin Pieper, der seinen Wunschberuf gefunden hat, obwohl ihm auf Grund des Asperger-Syndroms nach der Schule nur Jobs im IT-Bereich angeboten wurden. Sie alle und einige Beispiele mehr, zeigen, wie sich Potentiale entdecken, fördern und wichtige Talente erfolgreich integrieren lassen.

Das Video aus dem Projekt "Wissenstransfer Inklusion" wurde vom Westdeutschen Handwerkskammertag, der Handwerkskammer Düsseldorf und der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg herausgebracht.

Mehr Veröffentlichungen

 www.whkt.de/service/publikationen



Arbeitsmarktprogramm "aktion 5"

Mit der "aktion5" können Arbeitgeber und schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Das Programm zielt mit Anreizsystemen zur Einstellung, aber auch mit individuellen Fördermöglichkeiten auf die Schaffung und Stabilisierung sozialversicherungspflichtiger Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen im ersten Arbeitsmarkt ab. Beispielsweise können Betriebe, die einen zusätzlichen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz für diese Menschen schaffen, vom LVR-Integrationsamt eine Einstellungs- bzw. Ausbildungsprämie erhalten.

 www.aktion5.de

Ansprechpartner

Boeckenbrink_Volker neu



Dipl.-Ing. Volker Boeckenbrink
Fachberater für Inklusion

Tel. 0211 8795-356
Fax 0211 8795-363
volker.boeckenbrink--at--hwk-duesseldorf.de