14. Juli 2026Auszeichnung für Auslandspraktika
Regionale Unternehmen können sich für den Unternehmenspreis von „Berufsbildung ohne Grenzen“ bewerben
Während oder nach der Ausbildung Erfahrungen im Ausland sammeln und ein Praktikum außerhalb Deutschlands absolvieren? Im Kammerbezirk setzen sich seit Jahren viele Firmen für Auslandsaufenthalte der Mitarbeitenden und Auszubildenden ein.
Ein Auslandspraktikum bedeutet, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und im Team vor Ort in einer anderen Sprache eigenständig den Alltag in einer fremden Umgebung zu organisieren. Wer ein Praktikum im Ausland absolviert, sieht sich oft mehrerer Herausforderungen gegenübergestellt und wächst an ihnen. Oftmals ist dies auch der Grund für Unternehmen, ihren Mitarbeitenden oder ihren Auszubildenen ein Auslandspraktikum zu ermöglichen.
Ob nach Spanien, Norwegen oder gar nach Japan, für drei Monate oder drei Wochen, ob jedes Jahr mehrere Azubis oder zum ersten Mal einen Mitarbeitenden: Mit dem Unternehmenspreis 2026 von „Berufsbildung ohne Grenzen“ sollen die Unternehmen ausgezeichnet werden, die Auslandspraktika möglich machen und sich in diesem Bereich engagieren.
Der Preis ist eine tolle Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In der Kategorie „Beste Praxis“ werden drei Hauptpreise für sehr kleine (1-9 Mitarbeitende), kleine (10-49 Mitarbeitende) und mittelgroße (50-249 Mitarbeitende) Unternehmen vergeben. Zusätzlich wird ein weiteres Unternehmen in der Kategorie „Bester Newcomer“ mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Noch bis zum 1. September 2026 können Bewerbungen eingereicht werden. Die Gewinner werden am 17. November 2026 in Berlin im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet und erhalten ein professionelles Imagevideo.
Kontakt:
Anja Rüweling, Koordinierungsstelle, DIHK Service GmbH, E.Mail: rueweling.anja@dihk.de
Über "Berufbildung ohne Grenzen"
„Berufsbildung ohne Grenzen“ ist ein bundesweites Netzwerk zur Förderung von Auslandspraktika in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Im Zentrum steht die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Auszubildenden, jungen Fachkräften sowie Berufsbildungspersonal. Die über 70 Beraterinnen und Berater haben ihren Sitz an Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie Handwerkskammern (HWKs) und sind auf einer Beraterlandkarte auf www.berufsbildung-ohne-grenzen.de verzeichnet. Initiiert wurde das Programm von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziell unterstützt.