Bewerbungsgespräch junge Frau
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Azubirecruiting: Azubis finden leicht gemacht!

Geeignete Auszubildende zu finden wird für Handwerksbetriebe zu einer immer größeren Herausforderung. Der Markt hat sich gewandelt und Auszubildende finden nicht mehr automatisch zu den Betrieben und haben viele Wahlmöglichkeiten. Vielmehr ist es notwendig, dass Unternehmen aktiv um Auszubildende werben.

Generation Z

Um zu verstehen, wie Jugendliche für eine duale Ausbildung im Handwerk begeistert werden können,  hilft es, sich genauer anzuschauen, welche Werte und Anschauungen die Zielgruppe vertritt. So entwickeln Sie ein Verständnis für deren Beweggründe. Denn eins ist sicher: Als Gesellschaft sind wir auf die nachfolgenden Generationen als Auszubildende, Fachkräfte und Unternehmer*innen angewiesen.

Die Generation Z bezeichnet Personen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Eine digitalisierte Welt ist für sie selbstversändlich - die Kommunikation erfolgt häufig über Smartphones und entsprechende Apps. Der Wunsch nach Entwicklung und Selbstverwirklichung ist in dieser Generation besonders groß und spielt bei der Berufswahl eine ebenso große Rolle, wie Sinnhaftigkeit und Spaß an der Tätigkeit. Auch Weltoffenheit und Sicherheit sind Werte, die diese Altersgruppe prägen.

Erwartungen der Generation an einen Ausbildungsplatz

Für Arbeitgeber*innen lohnt ein Blick auf die Erwartungen, die Jugendliche an einen Ausbildungsplatz stellen. Eine Übernahme nach der Ausbildung, Nähe zum Wohnort und eine direkte Ansprechperson sind besonders wichtige Faktoren. Auch die Trennung von Arbeit und Privatleben, klare Strukturen und eigenständiges Arbeiten ist gewünscht. Als Arbeitgeber*in können Sie bei der Generation Z deshalb am besten mit guten Übernahmechancen, engem Kontakt zwischen Ausbilder*in und Azubi, Zusatzqualifikationen und eigenständigen Projekten punkten. Eine gute Ausbildungsqualität, ein gutes Betriebsklima und eine angemessene Ausbildungsvergütung werden als selbstverständlich vorausgesetzt. Weniger wichtig ist es, dass der Betrieb besonders groß ist oder internationale Kontakte hat. (Quelle: McDonald's Ausbildungsstudie 2019)

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Ist Ihr Betrieb schon online?

Überlegen Sie einmal, wo Jugendliche erfahren, dass Ihr Betrieb Auszubildende sucht. Vielleicht weisen Sie auf Ihren Firmenfahrzeugen darauf hin oder inserieren im lokalen Wochenblatt.  Hier werden Jugendliche Sie eher nicht finden. Das erste Ziel im Ausbildungsmarketing ist es nun deshalb, dass Ihr Betrieb überhaupt gefunden wird. Anschließend müssen Sie mit Ihrem Unternehmen und Ihrem Ausbildungsberuf überzeugen. Dazu bieten sich digitale Medien an: Die potentiellen Auszubildenden der Generation Z sind dort unterwegs und Sie haben die Chance sie dort direkt anzusprechen.

Website als Grundlage

Wenn Sie Jugendliche danach fragen, wie Sie nach Ausbildungsplätzen suchen, bekommen Sie oft dieselbe Antwort: „Ich habe nach dem Beruf und meinem Wohnort gegoogelt.“ Auch Eltern nutzen häufig den Weg über Suchmaschinen. Grundlage dafür, gefunden zu werden, stellt deshalb eine Website mit guter Karriereseite dar. Die Internetseite ist das Zentrum des Azubimarketings und kann auch als „digitale Visistenkarte“ bezeichnet werden.

Eine suchmaschinenoptimierte Website ist nicht auf die Schnelle erstellt und benötigt in den meisten Fällen externe Unterstützung. Auch die Pflege und Aktualisierung sollte nicht vernachlässigt werden. Hier lohnt es sich zu investieren, um für Kund*innen, Fachkräfte und Auszubildende attraktiv zu sein.

Ausbildungsbereich der Website

Sprechen Sie Jugendliche mit einem gesonderten Bereich zum Thema Ausbildung auf Ihrer Website an. Darin sollten folgende Informationen enthalten sein:

  • Vorteile der Ausbildung in Ihrem Betrieb: Was unterscheidet Sie von anderen Betrieben? Wecken Sie das Interesse!
  • Vorstellung des Unternehmens: Authentische Einblicke sind spannender als Zahlen. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter*innen zu Wort kommen.
  • Vorstellung des Ausbildungsberufs: Präsentieren Sie allgemeine Informationen, um die Berufswahl zu erleichtern und nennen Sie Besonderheiten der Ausbildung in Ihrem Betrieb.
  • Informationen zur Bewerbung: Geben Sie Bewerbungstipps und nennen Sie eine Ansprechperson. Die meisten Jugendlichen haben kaum Erfahrung mit Bewerbungen.

Übrigens: Mit Bildern und Videos aus Ihrem Betrieb wird Ihre Ausbildungsseite authentischer, individueller und einfach interessanter für junge Menschen.

Stellenportale nutzen

Auf Ihre Website als Basis des Azubirecruitings können Sie auch in Stellenportalen verlinken. Neben kostenpflichtigen Portalen gibt es einige kostenlose Angebote, mit denen Sie auf Ihr Ausbildungsplatzangebot aufmerksam machen können. 

Die Agentur für Arbeit bietet die Jobbörse für Fachkräfte und Auszubildende an. Diese Plattform wird von Berufsberater*innen der Agentur für Arbeit genutzt und Ausbildungssuchende bekommen Ihr Stellenangebot von der Agentur zugesandt. Auch die Handwerkskammer bietet eine eigene Ausbildungsbörse  an, die an Schulen bei Ausbildungssuchenden beworben wird. Zusätzlich werden die Stellen in die deutschlandweite App „Lehrstellenradar“ für Ausbildungsplätze im Handwerk übertragen.

Die Kür: Instagram & Co

Die Nutzung von sozialen Medien für das Azubimarketing stellt die Kür dar. Bevor Sie sich diesem Punkt widmen, sollten Sie eine Website mit Ausbildungsseite haben, Praktika anbieten, mit Schulen kooperieren und Ihre Vorteile als Ausbildungsbetrieb gut kennen. Soziale Medien bieten die Möglichkeit authentische Einblicke in den Alltag der Mitarbeiter*innen zu geben und machen Ihren Betrieb nahbar. Durch Videos schaffen Sie Identifikationsmöglichkeiten und nehmen eventuelle Ängste. Das Führen eines erfolgreichen Social-Media-Kanals ist jedoch zeitaufwändig und erfordert ein Konzept. Zuerst müssen Sie sich entscheiden, welche Social-Media-Plattform Sie bespielen möchten. Während Facebook nur noch von ca. 6% der 12-19-Jährigen genutzt wird, ist Instagram vor allem bei Mädchen sehr beliebt (60%). Auf Youtube sind Jungs stärker vertreten (48%) – das Format ist jedoch besonders zeitaufwändig und erfordert viel Einarbeitung. (Quelle: JIM-Studie 2018) Auch tiktok wird inzwischen verstärkt zum Azubirecruiting genutzt. Wenn Sie noch unsicher sind, welchen Kanal Sie nutzen möchten oder Unterstützung bei den ersten Schritten benötigen, lohnt es sich eine Schulung zu besuchen. Beachten Sie bei der professionellen Nutzung von Social Media Persönlichkeits- und Urheberrechte, sowie die Pflicht ein Impressum zu führen und Werbung zu kennzeichnen.

Wenn Sie derzeit noch keine sozialen Medien nutzen, besteht auch die Möglichkeit, dass Sie über den Instagram-Kanal der Handwerkskammer @abinshandwerk Ihren Ausbildungsplatz bewerben. Sprechen Sie uns dazu gerne an.

Weitere Infos

Instagramkanal abinshandwerk

 Erfolgreich auf TikTok: Diese Handwerker*innen zeigen, wie´s geht

 Neue Ideen für die Azubi-Suche: Wie Betriebe heute punkten

 Instagram Reels: Eine Anleitung für Handwerker*innen

Best practice

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Ansprechperson

Ann-Kathrin Lauf
Karrierescout & Referentin für Hochschulfragen

Tel. 0211 8795-605
Fax 0211 8795-95605
ann-kathrin.lauf--at--hwk-duesseldorf.de


Machen Sie den Beruf erlebbar!

Als Ausbildungsbetrieb präsent zu sein, heißt immer auch erlebbar zu sein. Jugendliche bekommen einen Zugang zum Beruf, indem sie ihn ausprobieren - sei es durch Praktika, Berufsfelderkundungen, Tage der offenen Tür oder durch Mitwirkung bei Aktionstagen wie dem Boys'-/Girls'Day. Zu unterscheiden ist, in welcher Phase der Berufsorientierung der oder die Jugendliche sich grade befindet. In der frühen Phase geht es um Informationen und Tätigkeiten. Junge Menschen wollen herausfinden, ob ihnen ein bestimmter Beruf Spaß macht. Je näher der Schulabschluss rückt, desto mehr beschäftigen sie sich mit einem konkreten Ausbildungsplatz und den Rahmenbedingungen der Ausbildung und des Unternehmens.

Kooperationspartner Schule

Wichtige Kooperationspartner für Betriebe sind die Schulen in der Umgebung. Nach wie vor spielen Schulen eine wichtige Rolle bei der beruflichen Orientierung von jungen Menschen. Gehen Sie in Schulen und stellen Sie Ihr Unternehmen, Ausbildungsberufe und Tätigkeiten vor. Hier erreichen Sie die Schüler*innen, die schon bald einen Ausbildungsplatz suchen. Nehmen Sie Ihre Auszubildenden mit, denn sie können die Schüler*innen viel authentischer ansprechen. Gute Ansprechpersonen in den Schulen sind die Studien- und Berufswahlkoordinator*innen (STUBOS). 



Entsenden Sie Botschafter*innen für Ihr Handwerk!

Indem Sie Ihre Auszubildenden an Schulen senden und die Begeisterung für Ihr Handwerk und Ihren Betrieb verbreiten lassen, sichern Sie sich Auszubildende für die Zukunft. Schüler*innen bekommen einen authentischen Einblick in die Ausbildung und erhalten neue Inspirationen für ihre Perspektiven nach dem Schulabschluss. Wir begleiten Ihre Auszubildenden in die Schulen und bereiten sie auf den Vortrag vor. So erweitern sie auch Ihre persönlichen Kompetenzen. 

Ansprechperson

Thomas Pohl
Berater Passgenaue Besetzung

Tel. 0211 8795-603
Fax 0211 8795-95603
thomas.pohl--at--hwk-duesseldorf.de

Praktika anbieten

Ein weiterer wichtiger Faktor zur Gewinnung von Auszubildenden sind gut durchgeführte Praktika. In fast allen Schulen sind sie verpflichtend und für Sie und die jungen Menschen die beste Möglichkeit des Kennenlernens. Es ist hierbei wichtig, dass die Praktikant*innen nicht nur mitlaufen, sondern auch selbst aktiv werden können, um einen möglichst guten Einblick in den Berufsalltag zu bekommen. Beide Seiten können feststellen, ob Spaß und Interesse am Beruf und auch das Potential gegeben sind. 

Übrigens: Ihr Praktikumsangebot können Sie auch in die Ausbildungsbörse der Handwerkskammer eintragen.

Berufsfelderkundungen

Stellen Sie sicher, dass Sie mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen. Dies ist über verschiedene Wege möglich. Berufsfelderkundungen sind ein Standardelement des landesweiten Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Dort können die Schüler*innen der 8. Klassen einen ersten Einblick in mindestens drei Berufsfelder bekommen. So kann bei dem einen oder der anderen sicherlich das Interesse an einer Ausbildung in Ihrem Betrieb geweckt. Versuchen Sie durch interessante Einblicke nachhaltig in Erinnerung zu bleiben und geben Sie konkrete Aufgaben, auch wenn die Jugendlichen nur einen Tag vor Ort sind. 

Aktionstage

Es gibt spezielle Aktionstage wie den Girls'Day und Boys'Day, an denen Sie sich beteiligen können. Hier lernen die Jugendlichen Berufe unabhängig von Rollenklischees kennen. Auf den jeweiligen Websites finden Sie weitere Informationen und die Termine dazu.

Auch an Tagen der offenen Tür können Sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken und der Öffentlichkeit zeigen, dass es sich lohnt, in Ihrem Betrieb eine Ausbildung zu machen! Sprechen Sie vorallem auch die Eltern, die bei der Berufswahl der Jugendlichen eine große Rolle spielen, mit an.

Messen

Des Weiteren ist es empfehlenswert, auf Ausbildungs- und Berufsmessen präsent zu sein. Schulen veranstalten oft selbst Berufsbildungsmessen, es gibt aber auch Initiativen vor Ort und kommerzielle Messeveranstalter. Halten Sie Augen und Ohren geöffnet, wo Sie sich und Ihre Mitarbeitenden zu Wort kommen lassen können. Für Messen und Informationsveranstaltungen sollten Sie auch Flyer und Materialien zu Ihrem Ausbildungsangebot parat haben.

Unser Tipp: Eine gute Möglichkeit mit Bewerber*innen ins Gespräch zu kommen, bietet das jährliche Azubi-Speeddating der Handwerkskammer. Sprechen Sie uns an.

Weitere Infos

 Azubi-Speeddating

Bewerber*innen informieren sich beim Azubi-Speeddating der Handwerkskammer
HWK Düsseldorf
Bewerber*innen informieren sich beim Azubi-Speeddating der Handwerkskammer

Was zeichnet Ihren Betrieb aus?

Um das Ausbildungsangebot attraktiver zu gestalten, lohnt es sich, die Vorteile der Ausbildung herauszustellen und weitere Benefits für die Auszubildenden zu ergänzen. Von diesen Angeboten profitieren auch Sie als Betrieb. Dabei stehen nicht immer finanzielle Anreize im Vordergrund. Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen und Auslandspraktika werden von Jugendlichen geschätzt und sprechen für Ihren Betrieb.

Zusatzqualifikationen

Sie suchen insbesondere leistungsstarken Fach- und Führungsnachwuchs, der Sie im Umgang mit internationalen Kunden im Inland und bei grenzüberschreitenden Geschäften unterstützt? Um jungen Menschen schon während der Ausbildung die Möglichkeit zu geben, anerkannte internationale Kompetenzen aufzubauen, bietet die Handwerkskammer Düsseldorf die Zusatzqualifikation Europaassistent*in im Handwerk an.

Eine weitere Qualifikation bietet (Fach-)Abiturient*innen die Möglichkeit, in drei Jahren zwei Abschlüsse zu erwerben: den Gesellenbrief im jeweiligen Ausbildungsberuf und das Zeugnis der staatlich anerkannten Fortbildungsprüfung Gepr. Fachfrau*mann für kaufmännische Betriebsführung HWO. 

Berufsabitur für Auszubildende mit Mittlerer Reife

Das Berufsabitur verknüpft eine handwerkliche Berufsausbildung mit der Fachhochschulreife und der allgemeinen Hochschulreife. Durch die inhaltliche Abstimmung der einzelnen Zweige werden die Ziele in deutlich verkürzter Zeit erreicht. Es wird ein regulärer Ausbildungsvertrag geschlossen. Der Berufsschulunterricht wird um Zusatzunterricht in Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften ergänzt. Zum Ende der Ausbildung nach 3 Jahren wird ergänzend die Fachhochschulreife erworben. Im Anschluss führt der Weg über die Fachoberschule zum Abitur. Die Klasse 13 der Fachoberschule am Berufskolleg dauert 1 Jahr in Vollzeit oder 2 Jahre berufsbegleitend. Das Berufsabitur wird nur von bestimmten Berufskollegs angeboten. Sprechen Sie uns an.



Triales Studium - Abiturient*innen für's Handwerk gewinnen

Das triale Studium kombiniert berufliche und akademische Bildung. Absolvent*innen entwickeln sich zu Spezialist*innen im Handwerk mit umfangreichem betriebswirtschaftlichen Wissen. Innerhalb von 5 Jahren erreichen die Teilnehmenden drei Abschlüsse: Gesellenbrief - Meisterbrief - Bachelor of Arts (Handwerksmanagement).
Für Betriebe bietet der triale Studiengang Qualifizierung und Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses im Handwerk. Zudem wird eine frühe Bindung an den Ausbildungsbetrieb erreicht.

Weitere Infos

 Triales Studium

Lea Michaelis, angehende Mechatronikerin für Kältetechnik und triale Studentin
HWK Düsseldorf
Lea Michaelis im "Außeneinsatz" für ihren Solinger Ausbildungsbetrieb.

Auslandspraktika

Ein Praktikum im Ausland ermöglicht den Auszubildenden eine neue Sichtweise auf den Beruf. Dies ist nicht nur für Betriebe interessant, die internationale Kunden haben. Finanziert werden Auslandsaufenthalte für Auszubildende und Junggesell*innen zum Beispiel über das EU-Programm Erasmus+. 

Wettbewerbsteilnahme ermöglichen

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) ist Europas größter Berufswettbewerb. In den einzelnen Gewerken werden Kammer-, Landes- und Bundessieger*innen ermittelt. Letztere können an europaweiten Wettbewerben teilnehmen. Der Wettbewerb fördert Ihr gutes Image und ist ein großer Gewinn für die Auszubildenden.  

Weiterbildungen anbieten

Finanzieren Sie Ihren Auszubildenden Weiterbildungen, die wichtig für den Beruf, aber in der Ausbildung nicht verankert sind. Nach der Ausbildung den Meisterbrief draufzusetzen und die jungen Erwachsenen dabei finanziell und praktisch zu unterstützen, bindet Gesell*innen langfristig an Ihren Betrieb. 

Finanzielle Benefits

Finanzielle Benefits können zum Beispiel ein Fahrkostenzuschuss, Azubiticket oder eine Übernahme der Lehrmaterialkosten sein. Ein Bonus zur gut bestandenen Zwischenprüfung, ist ein Zeichen von Wertschätzung für Ihren Auszubildenden. 



Onboarding - Von der Vertragsunterzeichnung zum Ausbildungsbeginn

Der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben? Herzlichen Glückwunsch! Nun beginnt das Warten bis zum Ausbildungsbeginn. Dabei kommt es durchaus vor, dass Auszubildende den Ausbildungsplatz nicht antreten. Um das zu vermeiden, ist es wichtig Kontakt zu halten. Dazu können folgende Onboarding-Maßnahmen dienen:

  • Einladung zu Firmenfeiern
  • Infomaterial und Give-Aways zusenden
  • Weihnachts- und Geburtstagsgrüße versenden
  • Vorstellung in einer Rundmail an die Mitarbeiter*innen
  • Infomationen zum Ausbildungsbeginn (z.B. Berufsschule, erste Woche, ..) zukommen lassen

Wir beraten Sie!

Bei Fragen zum Thema Azubirecruiting steht Ihnen das Team der Passgenauen Besetzung gerne zur Verfügung. Außerdem unterstützen die Berater*innen kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden. Der Service ist für Betriebe kostenlos.

  • Wir ermitteln den Bedarf an Azubis in Ihrem Betrieb.
  • Wir erstellen Anforderungsprofile für Auszubildende und helfen Ihnen bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften.
  • Wir ermitteln dazu passende Bewerber*innen und führen Auswahlgespräche und Einstufungstests durch.
  • Wir übernehmen eine erste Vorauswahl und begleiten Sie auf Wunsch beim Abschluss eines Lehrvertrags.
  • Wir bieten Unterstützung bei der Integration von ausländischen Auszubildenden und Arbeitskräften und beraten bei der Schaffung einer betrieblichen Willkommenskultur.

Weiterführende Informationen

Die Informationen dieses Artikels basieren auf der Mappe "Ausbildungsmarketing für kleine und kleinste Unternehmen" des RKW Kompetenzzentrums. Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema können Sie sich die Mappe online bestellen oder herunterladen.   

Thies Anna HWK Düsseldorf

Anna Thies

Beraterin Passgenaue Besetzung

Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 8795-607
Fax 0211 8795-95607
anna.thies--at--hwk-duesseldorf.de
Pohl Thomas HWK Düsseldorf

Thomas Pohl

Berater Passgenaue Besetzung

Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 8795-603
Fax 0211 8795-95603
thomas.pohl--at--hwk-duesseldorf.de
Mähr Rex Michael HWK Düsseldorf

Rex Michael Mähr

Willkommenslotse

Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 8795-604
Fax 0211 8795-95604
rex.maehr--at--hwk-duesseldorf.de