(v. l.): Vizepräsident Bernd Münzenhofer und Kammerpräsident Andreas Ehlert
23.1.2026Bernd Münzenhofer mit dem Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet
"Tatkraft, Augenmaß und Überzeugung"
Vor drei Jahren hatte Bernd Münzenhofer gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Karl-Heinz Reidenbach in der HWK einen „Stammtisch“ für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollversammlung (VV) und Vorstand der HWK sowie für Mitglieder der Gesellenausschüsse in den Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk Düsseldorf aus der Taufe gehoben. Inmitten der Gemeinschaft seiner Gesellinnen- und Gesellenkollegen hat Vizepräsident Bernd Münzenhofer jetzt das Goldene Ehrenzeichen für sein langjähriges, hoch engagiertes und erfolgreiches Wirken in den höchsten Beschlussgremien der HWK - 15 Jahre in der VV und zehn Jahre im Vorstand – überreicht bekommen.
Der Austausch der Gremienmitglieder untereinander, deren Vernetzung und Sichtbarkeit, die Nachwuchsgewinnung und spezifische Fortbildungsangebote für die Gesellenvertretung zu forcieren ist zugleich eines der zentralsten Anliegen des Vizepräsidenten von Arbeitnehmerseite (seit 2024). HWK-Präsident Andreas Ehlert, der das Ehrenzeichen und die Urkunde überreichte, würdigte in seiner Laudatio vor allem das Eintreten Münzenhofers für eine Stärkung der dualen Ausbildung, „für bessere Rahmenbedingungen für junge Menschen im Handwerk, etwa beim Thema Azubi-Wohnen, und für solche, die es im Leben nicht einfach hatten, zum Beispiel mit dem Ausbildungsprojekt ‚Handwerk im Hafthaus‘ “. Besonders am Herzen lag und liegt Bernd Münzenhofer, der seit 2106 auch die Arbeit im Berufsbildungsausschuss der Kammer durch seine Initiativen bereichert, nicht zuletzt das im Handwerk durch Praktikerinnen und Praktiker ehrenamtlich ausgeübte Prüfungswesen.
Kennzeichnend für die Persönlichkeit des 72-jährigen Elektromeisters, der vor zwei Jahren für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Reidenbach kurzfristig als Vizepräsident in die Bresche gesprungen war, sei sein Motto „Mut tut gut“: „Mut, in einer schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen. Mut, das Amt des Arbeitnehmervizepräsidenten mit Tatkraft, Augenmaß und Überzeugung auszufüllen. Kein lauter, kein selbstinszenierender Mut, sondern ein stiller, verlässlicher Mut - und gerade deshalb so wertvoll für unsere Selbstverwaltung“, betonte Ehlert. Münzerhofers Begeisterung und Leidenschaft, für die Berufsgemeinschaft wirksam zu werden, sei von einer Grundhaltung getragen - einer weiteren Maxime des engagierten Kolpingers: „Sich zu verbessern, heißt eine Gemeinschaft zu verbessern.“ Ehlert: „Wie Bernd Münzenhofer ein ihm angetragenes Amt interpretiert, ist schlicht ansteckend!“
Bernd Münzenhofer war über viele Jahre hinweg auch für die Berufsgemeinschaft seines Gewerks, des elektro- und informationstechnischen Handwerks aktiv, so im Gesellenausschuss und im Gesellenprüfungsausschuss der Elektrotechnik-Innung des Kreises Mettmanns. Er war zehn Jahre lang Vorsitzender des Kreisgesellenausschusses der Kreishandwerkerschaft (KH) Mettmann und koordinierte mehrere Jahre lang als Kreislehrlingswart auch deren Nachwuchsarbeit.
In einem weiteren herausragenden Ehrenamt als Diözesanvorsitzender des Kolpingwerks mit Sitz in Köln prägt Bernd Münzenhofer auch die sozialen Bildungsarbeit im Rheinland an maßgeblicher Stelle mit.