Fred Schulz sitzt an seinem Schreibtisch. Im Hintergrund ist ein Sideboard mit mehreren Ordnern zu sehen.
HWK Düsseldorf

10. April 2026Handwerkskammer trauert um Fred Schulz

Der Patriot des Handwerks ist von Deck gegangen

Die Handwerkskammer Düsseldorf trauert um den langjährigen vormaligen Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid, Oberbürgermeister a.D. Fred Schulz. Der Ehrenbürger seiner Heimatstadt ist am Ostersonntag im Alter von 69 Jahren verstorben.

In der Person des gelernten Industriekaufmanns haben sich auf eindrucksvolle Weise reiche Erfahrungen in der Interessenvertretung und Kooperation mit ausgeprägtem unternehmerischen Denken verbunden. „Aufgrund dessen hat Fred Schulz in seinen herausragenden Wahl-, Haupt- und Ehrenämtern bei anstehenden Aufgaben, Anliegen und Problemstellungen immer eine ungewöhnliche Breite an Perspektiven einbringen und berücksichtigen können. Die Leidenschaft, das Ausmaß an eingebrachter Energie, die Herzenssorgfalt und die Nachdrücklichkeit seines Eintretens für die Sache des Handwerks in Remscheid und im Bergischen Land dürften sich kaum übertreffen lassen. Das herausragende Standing der Handwerkerschaft in der Werkzeugmacherstadt – sowohl als Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Ausbilder als auch als prägendes Element für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft – sind ganz wesentlich mit Fred Schulz´ Person und Engagement verbunden. Das ehrenamtliche Engagement vieler Handwerksbetriebe zugunsten der „Lebenshilfe Remscheid“ sei hier nur stellvertretend für alle Initiativen und die gesamte Grundhaltung genannt“, würdigt der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Andreas Ehlert, die berufliche Lebensleistung von Schulz, der 2019 für seine Verdienste um das Handwerk das Goldene Ehrenzeichen der HWK verliehen erhalten hatte.

Nicht nur in seiner 26-jährigen Amtszeit als Verwaltungschef der Kreishandwerkerschaft, sondern auch in den fünf Jahren als gewähltes Stadtoberhaupt der Stadt Remscheid (von 1999 bis 2004) hat Fred Schulz den Belangen der Wirtschaft und des gewerblichen Mittelstands verstärktes Gehör und zusätzliche Gestaltungsmittel verschaffen können; unter zahlreichen Projekte ragt sicherlich das „PUR - Projekt Unternehmen Remscheid“ heraus, das Leben, Managen, Arbeiten und Integration in der Stadt zusammenbrachte.

Die bleibend gute Verbindung zum Rathaus nutzte Schulz auch in den anschließenden Jahren seiner Rückkehr an die hauptamtliche Spitze der Kreishandwerkerschaft. „Kaum irgendwo anders ist das Engagement um Imagezugewinn und die Nachwuchswerbung für das Handwerk gründlicher betrieben worden“, rief Ehlert zwei Schwerpunkte des Wirkens von Fred Schulz besonders in Erinnerung. Der Handwerkspräsident: „Ein Patriot des Handwerks ist von Deck gegangen. Die Organisationsfamilie unseres Wirtschaftsbereichs an Wupper und Rhein hat einen ihrer Besten verloren.“ 

 

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