HWK Düsseldorf / Wilfried Meyer

25. September 2026HWK-Präsident begrüßt neu gewählte Obermeister

Ehlert würdigt Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

20 in den letzten 12 Monaten erstmals ins Amt gewählte Obermeisterinnen und Obermeister von Handwerksinnungen an Rhein, Ruhr und Wupper sind der Einladung des Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf, Andreas Ehlert, zu einem Kennenlerngespräch mit Erfahrungsaustausch gefolgt. Wichtiger Bestandteil des Besuchsabends war außerdem eine umfassende Information aus den Geschäftsbereichen der Kammer über die Services der HWK zur Unterstützung der Innungsarbeit. Mit 204 Fachinnungen weist der Kammerbezirk Düsseldorf (deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk) die meisten Innungen in einem Kammerbezirk in Deutschland auf.

Ehlert gratulierte den frisch Gewählten zum Wahlerfolg – und würdigte deren Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme in herausfordernden Zeiten: „Sie sind angetreten, um die Leistungsfähigkeit, den Zusammenhalt und die Sichtbarkeit in Ihrer Berufsfamilie vor Ort zu stärken. Und Sie haben Ihr Amt in einer politisch von Risiken, ökonomisch und standortbezogen von wenig Dynamik und wachsendem Kostendruck bei Steuern, Abgaben, Energie und Beschaffung sowie finanzwirtschaftlich von zunehmend eingeschränkten Möglichkeiten der Öffentlichen Hand geprägten Zeit angenommen. Das ist eine Herkulesaufgabe, für deren Übernahme Sie nicht nur Dank, sondern auch unseren stärksten Rückhalt verdienen!“, betonte Ehlert.

Im Fokus: die politisch und wirtschaftlich erschwerten Rahmenbedingungen fürs Handwerk

Es gebe für die Zukunft allerdings auch Anlass, die Perspektiven für die Unternehmen günstiger zu beurteilen als dies „alleine aus der aktuellen Nachrichtenlage zu entnehmen“ wäre, ergänzte der Kammerpräsident – und verwies vor allem auf Fortschritte beim Bürokratieabbau und auf Modernisierungs-Selbstverpflichtungen von Bund und Land: „Das vor einem halben Jahr in Kraft getretene NRW-Entlastungspaket schafft alle Berichts- und Dokumentationspflichten ab, für die das Land keine zwingende Notwendigkeit nachweisen kann, vereinfacht Förderverfahren und erlaubt den Kommunen experimentelle Ausnahmen von landesrechtlichen Vorschriften. Wir hoffen zudem, dass der Sonderfonds für Investitionen in die Infrastruktur doch noch konjunkturell in Form von Auftragszugängen spürbarer wird.“

Handwerkspräsident Ehlert bot den anwesenden Mitstreiterinnen und Mitstreitern in leitender Verantwortung der Handwerksorganisation zum Abschluss eine enge gemeinsame Abstimmung „zu allen Anliegen und auf allen Ebenen“ an – und überreichte allen neugewählten Obermeisterinnen und Obermeistern das „Handwerksabzeichen mit vergoldetem Mittelfeld“ des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH); es honoriert ehrenamtliches Engagement der höchsten Repräsentanten und Amtsträger des Handwerks in den Selbstverwaltungsorganisationen des Handwerks – von den Zentralverbänden über die Handwerkskammern bis hin zu den Kreishandwerkerschaften und Innungen.

 

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