Jahresbestmeister 2025Luca Scheurer, Tischler
Sein Vater ist KFZ-Technikermeister und nahm ihn oft samstags mit in die Werkstatt. So kam Luca Scheurer schon früh mit dem Handwerk in Berührung
Eigentlich wollte er nach dem Abitur Schiffsbau oder Nautik studieren, doch ein Praktikum bei der Schreinerei Müsseler in Solingen änderte alles. Besonders die Arbeit im Team begeisterte ihn so sehr, dass er sich für den Tischlerberuf entschied und eine Ausbildung in der Schreinerei begann.
„Die in den kommenden Jahren aus dem Arbeitsmarkt ausscheidende Generation hat ein großes Fachwissen angesammelt. Davon können junge Menschen im Handwerk enorm profitieren.“
Dort gefiel ihm vor allem die Vielseitigkeit der Arbeit, und so lernte er viele Bereiche des Tischlerhandwerks kennen. Direkt nach der Ausbildung absolvierte er die Meisterschule in Vollzeit. Sein Ziel: irgendwann den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.
„Das theoretische Wissen war noch sehr präsent und ich konnte direkt daran anknüpfen.“ Rückblickend sagt er allerdings: „Ich hätte an einigen Stellen mehr praktische Erfahrung benötigt, die ich durch den direkten Anschluss des Meisters an die Gesellenprüfung nicht sammeln konnte. Ich bereue den Meister jedoch keinesfalls, denn ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.“