Virus Corona
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Corona-Krise: Umfrage der HWK Düsseldorf

Pressemitteilung Nr. 15 vom 20.3.2020

Eine vor einer Woche (KW 11) gestartete Sonderumfrage der Handwerkskammer Düsseldorf dokumentiert, dass der Wirtschaftsbereich von den Auswirkungen der Corona-Krise auf das Handwerk an Rhein, Ruhr und Wupper bereits stark erfasst wird.

Jeder dritte Betrieb zeigte sich von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Am stärksten sind die Ängste im Gesundheitsgewerbe (70 Prozent); auch bei den Lebensmittelhandwerken werden starke Beeinträchtigungen erwartet (54 Prozent). Bei den personenbezogenen Dienstleistungen befürchten vor allem die Fotografen und die Friseure (mit jeweils 67 Prozent) negative Auswirkungen der Corona-Krise.

Günstiger stellt sich die Lage aktuell noch beim Bauhauptgewerbe dar. 75 % der befragten Bauunternehmen und 62 % der teilnehmenden Firmen aus dem Ausbaugewerbe antworteten auf die Frage nach geschäftlichen Beeinträchtigungen mit „nein“.                               

Gemeinsame Sorgen über alle Branchengrenzen hinweg teilen Handwerksunternehmen um die eigene Lieferfähigkeit (52 Prozent), um das Halten der eigenen Leistungspreise (54 Prozent) und um die Stabilität des Personalbestandes (56 Prozent). Für die nahe Zukunft werden Auswirkungen vor allem in den Bereichen Liquiditätsengpässe (42 Prozent) und notwendige Beantragung von Kurzarbeit (39 Prozent) erwartet.

534 Unternehmen hatten auf die Blitzumfrage der Kammer geantwortet.

Die Handwerkskammer hält für betroffene Handwerksunternehmen unter der Hotline 0211 8795-555 und unter www.hwk-duesseldorf.de/corona-infos-betriebe umfangreiche Beratungshilfen zu den Fördermöglichkeiten bereit.

Alexander Konrad, Pressesprecher Handwerkskammer Düsseldorf HWK Düsseldorf

Alexander Konrad

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