Solardach, Photovoltaik, Sonnenstrom, PV
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Oberhausen fördert Photovoltaik

Drei Unternehmen können einen Zuschuss von jeweils 500 Euro erhalten

Nachdem die Stadt im Mai 2020 ein Zuschussprogramm für Privatpersonen gestartet hat, infolgedessen bereits zahlreiche Anlagen installiert wurden, werden jetzt Unternehmen gefördert. Die Stadt Oberhausen und der Regionalverband Ruhr unterstützen drei Oberhausener Unternehmen bei der Installation von Photovoltaikanlagen mit jeweils 500 Euro.

Gefördert werden Anlagen ab einer Anlagenleistung von 10 kWp. Antragsunterlagen können auf der Webseite des Oberhausener Klimaschutzes (oberhausen.de/Klimaschutz) heruntergeladen werden. Wer unsicher ist, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, kann das Dach im Dachcheck des RVR solar.metropole.ruhr/solardachkataster/ oder im Photovoltaikrechner energieatlas.nrw.de/site/karte_solarkataster des LANUV unabhängig überprüfen.

Die Erzeugung von Solarstrom leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Module mit einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren haben, abhängig von der Bauweise, teilweise schon nach eineinhalb Jahren, spätestens jedoch nach sechs Jahren so viel Energie erzeugt, wie zur Herstellung verbraucht wurde. Der danach erzeugte Strom ist vollständig klimaneutral.

Eine eigene Photovoltaikanlage bedeutet auch Sicherheit. In Zeiten stetig steigender Strompreise lohnt es sich, eigenen Strom zu erzeugen. Die Erzeugungskosten von Solarstrom liegen in der Regel unter den Gewerbestromtarifen, da die Betriebskosten für eine Solaranlage mit nur etwa einem Prozent der Investitionskosten kaum zu Buche schlagen und die Investitionskosten seit Jahren kontinuierlich sinken. Eine angemessen dimensionierte Anlage kann sich schon nach fünf bis zehn Jahren amortisieren und danach mindestens zehn weitere Jahre kostenlose Energie erzeugen.

Unter anderem die Entwicklung von Elektroautos sowie von Batteriespeichern machen Photovoltaik heute besonders interessant. Durch die Installation einer an den betrieblichen Abläufen orientierten Photovoltaikanlage sowie eines passenden Stromspeichers kann ein Unternehmen nahezu energieautark wirtschaften.

Bei Interesse an der Förderung wenden Sie sich bitte direkt an: Tim Thomé, Klimaschutzmanagement der Stadt Oberhausen, Telefon: 0208 825-3578, tim.thome@oberhausen.de

Dipl.-Ing. Peter Scharfenberg

Fachreferent Klimaschutz und Energiemanagement

Mülheimer Straße 6
46049 Oberhausen
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