Die "Unikate" ist die traditionelle weihnachtliche Verkaufsausstellung mit zeitgenössischem Kunsthandwerk in der Handwerkskammer Düsseldorf
HWK Düsseldorf
Kunsthandwerk vom Feinsten im Foyer der Handwerkskammer

UNIKATE '18 noch bis zum 9. Dezember

Pressemitteilung Nr. 63 vom 3.12.2018

Kunst.Handwerk.Design plus Sonderschau

Am ersten Adventswochenende stand das Foyer der Handwerkskammer wieder ganz im Zeichen der traditionellen weihnachtlichen Verkaufsausstellung UNIKATE, bei der handwerkliches Können und freie Kunst ineinanderfließen – und das nicht nur bei der beliebten Sonderschau, die in diesem Jahr unter dem Titel „Rollsplitt und Puderzucker“ die Fantasie der Gestalter herausforderte. Eine Schönheit, die das Schlichte und das Besondere gleichermaßen verkörpert – so könnte, kurz gefasst, die Maxime für die Entstehung der hier gezeigten Objekte und Produkte lauten. Seien sie aus Holz, Glas, Keramik oder Papier geschaffen, tragbar (Schmuck oder Textiles), zum Anschauen (Fotografie und Skulptur) oder Anfassen (Gebrauchsgegenstände wie Geschirr oder Möbel).

45 Aussteller aus dem Rheinland 

Wer statt Massenware individuelle Mode, Schmuckkreationen und Wohnaccessoires sucht, ist hier richtig – angeboten werden ausschließlich Unikate und Kleinserien. Und neben dem perfekten Geschenk oder dem lange gesuchten Lieblingsstück lässt sich hier noch etwas anderes finden: Tischler, Goldschmiede oder Modedesigner, die „ihr“ Produkt mit Liebe gefertigt haben und sich Zeit nehmen, zu beraten oder Fragen zu den vielfältigen Materialien zu beantworten. Die 45 Ausstellerinnen und Aussteller kommen vornehmlich aus dem Rheinland; neben den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks (AdK) hat Uwe Müller-Biebel, Initiator der beliebten Schau, auch in diesem Jahr wieder interessante Gäste eingeladen. Mit der „Förderkoje“ (diesmal: Tischlerin Isabell Rasch-Makarski) sollen außerdem neue Talente aus dem gestaltenden Handwerk angesprochen werden.

Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, der die Schau am Sonntag zusammen mit Monika Bergrath, der Vorsitzenden der AdK Niederrhein, offiziell eröffnete, wies auf Bewährtes wie handwerkliche Meisterschaft hin, lenkte aber das Augenmerk der Besucher auch auf viel Neues, Innovatives. Denn das gehört quasi zur DNA der kreativen Handwerkerinnen und Handwerker: Ausprobieren, Experimentieren, das scheinbar Unvereinbare zusammenbringen. So lässt sich aus Papier Schmuck machen (Renate Sennewald, Düsseldorf) oder Weide zu erstaunlichen Flechtwerk-Objekten formen (Monika Nickel, Kindenheim/Pfalz). Schullandkarten verhelfen Hockern von Isabell Rasch-Makarski zu einem schönen Retro-Look, und Fotografin Gabriele Marl fängt mit ihren Fotografien von Landschaften und Natur Stadien des Übergangs ein – faszinierend sowohl in Schwarz-Weiß als auch als Farbfotografie. Die Dortmunderin beschäftigt sich in ihren Projekten u.a. mit der Langzeitdokumentation von Architektur- und Landschaftsentwicklung auf den kanarischen Inseln.

Der Reiz des Gegensätzlichen

Gegensätze zwischen „Geplantem und Zufälligem“, Licht und Schatten sind auch das Thema von Keramikerin Maria Pohlkemper, deren Objekte aus weiß schimmerndem Bone China frei aufgebaut sind, zart, eigen, mit ungewöhnlichen Strukturen. Die Münsterländerin startete übrigens ursprünglich als Baukeramikerin. Angela Mainz aus Herzogenrath schafft ebenfalls transparente, fragile und luftige Objekte – aus ungewöhnlichem Material: Papier(garn) verarbeitet die Gestalterin zu Schalen oder Installationen, die in weiß und rot leuchten, mal fein, mal grobmaschig gewebt oder gar „ausgefranst“.

Weitere Hingucker bei der UNIKATE sind wie immer Schmuck und Kleidung, die vor Weihnachten nicht zu kurz kommen dürfen. Und schlicht, verspielt, extravagant oder praktisch, ihre Liebhaber finden werden. Die Ausstellung ist vom Samstag, 1. Dezember bis einschließlich Sonntag, 9. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.



Kerkmann Frauke

Frauke Kerkmann

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